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🎲 Yeti mit Risiken, Hasbro im Wandel & Trump gegen saubere Energie

Das erwartet Dich heute
EDITORIAL
Guten Morgen ,
vielleicht hast Du es schon gehört: Bei der 👉Lufthansa stehen alle Zeichen auf Expansion, während bei vielen anderen Unternehmen Zurückhaltung herrscht. Laut Konzernangaben will die Airline weltweit 10.000 neue Kolleginnen und Kollegen einstellen, über die Hälfte davon in Deutschland. Am Frankfurter Flughafen allein kommen 60 weitere Flugzeug-Belader hinzu – keine Selbstverständlichkeit in Zeiten, in denen uns die Konjunkturdaten ein gemischtes Bild liefern.
💼 Denn der aktuelle Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln ist da weitaus nüchterner: Nur 17 % aller befragten Unternehmen wollen 2025 mehr Leute einstellen, während 38 % die Belegschaft reduzieren möchten. Vor allem in der Industrie schrillen die Alarmglocken, wo fast 44 % auf Stellenabbau setzen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die deutsche Industrie laut Statistik bereits 350.000 Jobs im Vergleich zu 2019 verloren hat.
📉 Auch die neuesten Arbeitsmarktdaten geben wenig Anlass zur Euphorie. Die Arbeitslosigkeit steigt im dritten Jahr in Folge, mittlerweile auf 6,4 %. Das ist zwar immer noch weit von einer echten Krise entfernt, aber verglichen mit den Werten von unter 6 % in den Jahren zuvor ist der Trend klar negativ. Dienstleister kompensieren derzeit Verluste in der Industrie, doch wie lange diese Balance hält, bleibt ungewiss.
📝 Spannend ist nun, dass Lufthansa – gewissermaßen als Gegenpol – unbedingt Personal benötigt. Belader sind in Frankfurt Mangelware. Mit knapp 120 Loading Supervisors am Drehkreuz Frankfurt kann die Airline den Bedarf kaum abdecken, weshalb sie weitere Stellen schafft. Laut eigenen Angaben sieht Lufthansa abseits der Flugzeugbelader auch in anderen Jobprofilen großes Einstellpotenzial.
✈️ Was heißt das für Dich als Privatanleger? Lufthansa ist ein Beispiel für ein Unternehmen, das trotz wirtschaftlichen Gegenwinds strategisch nach vorn prescht. Der Krisentrend, den das IW Köln ausgemacht hat, existiert unbestritten – dennoch finden sich immer wieder Unternehmen oder Branchen, die Personal hochfahren. Wer in diesem Umfeld investieren will, sollte gezielt darauf achten, in welchen Sektoren genügend Spielraum für Wachstum bleibt.
🏁 Summa summarum zeigt uns dieses Bild: Während ein Großteil der Wirtschaft Stellen abbaut, nutzt Lufthansa gerade die Gelegenheit, sich mit Fachkräften zu verstärken und Engpässe zu lindern. Ob sich daraus eine Trendwende am Arbeitsmarkt anbahnt oder nur eine Insellösung bleibt, werden die nächsten Monate zeigen. Für uns als Anleger lohnt es sich, die Augen offen zu halten – denn inmitten eines eher düsteren Konjunkturumfelds können solche positiven Personalankündigungen interessante Chancen signalisieren.
ÜBERSICHT
🟢🔴 Auf und Ab an den Märkten
🛠️ Kupferpreise steigen auf über 10.000 US-Dollar je Tonne, da US-Zölle erwartet werden und Händler weltweit ihre Bestände absichern.
🛍️ Five Below wächst weiter und eröffnet 50 neue Filialen, was den Umsatz über die Erwartungen hebt.
💊 Akebia Therapeutics stürzt ab, nachdem das Unternehmen eine Kapitalerhöhung angekündigt hat.
💻 SAP-Kunden sind skeptisch gegenüber der KI-Strategie, was Unsicherheit über das zukünftige Wachstum schürt.
🚢 Mercedes-Chef Källenius fordert ein Ende aller Autozölle, um Handelskonflikte zu entschärfen und den globalen Absatz zu fördern.
*Der Fear & Greed Index von CNN ist ein Instrument zur Messung der aktuellen Stimmung am Aktienmarkt, das auf dem Prinzip beruht, dass extreme Angst die Aktienkurse senken kann, während extreme Gier sie nach oben treibt. Er stellt Daten aus sieben verschiedenen Indikatoren zusammen, die sich auf das Verhalten des Aktienmarktes beziehen, darunter Marktdynamik, Aktienkursstärke und Marktvolatilität, um einen Wert zwischen 0 (für extreme Angst) und 100 (für extreme Gier) zu ermitteln.
AKTIE DES TAGES
🔥 Heiße Gewinne oder kalter Absturz? Yeti im Check
🔥 Yeti Holdings ist bekannt für seine robusten Outdoor-Produkte – von High-End-Kühlboxen bis zu stylishen Thermobechern. Während das Unternehmen mit neuen Produktkategorien wie Rucksäcken und Reisegepäck expandiert, steckt die Aktie seit Monaten fest. Nach einem Allzeithoch von über 100 Euro im Jahr 2021 dümpelt der Kurs nun bei rund 31 Euro – und stellt sich die Frage: Ist das eine günstige Kaufgelegenheit oder bleibt die Aktie auf dünnem Eis?
📉 Der Kursverlust von fast 12 % über die letzten beiden Jahre hat mehrere Gründe. Zum einen wächst der Markt für Trinkflaschen und Thermobecher langsamer, während Konkurrenten wie Stanley und Owala immer mehr Marktanteile gewinnen. Dazu kommt ein neues Problem: US-Zölle auf Importe aus China verteuern Yetis Produktion, da viele ihrer beliebten Trinkflaschen dort gefertigt werden.
📊 Trotz der Unsicherheiten wächst 👉Yeti weiterhin solide. Für 2025 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 1,95 Mrd. US-Dollar – ein Plus von 6,5 % im Vergleich zu 2024. Auch der Gewinn pro Aktie soll 2026 auf 3,17 US-Dollar steigen, was einem jährlichen Wachstum von 8,5 % entspricht.
👜 Neben seinen Kernprodukten setzt 👉Yeti jetzt auf Rucksäcke und Koffer. Die Übernahme des Rucksackherstellers Mystery Ranch war ein strategischer Schritt, um neue Märkte zu erschließen. Bereits 2024 stiegen die internationalen Umsätze um 30 % auf knapp 340 Mio. US-Dollar – ein Zeichen dafür, dass Yeti auch außerhalb der USA gut ankommt.
💰 Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12,8 liegt die Aktie unter dem Durchschnitt vieler Konsumgüterunternehmen. Zum Vergleich: Konkurrenten wie 👉Lululemon werden mit einem KGV von über 20 gehandelt. Analysten von Jefferies sehen deshalb Kurspotenzial bis 55 US-Dollar – ein Anstieg von fast 50 %.
⚠️ Doch es gibt auch Schattenseiten. Yeti kämpft mit starker Konkurrenz – laut Analysten war Yeti in nur 9 % der Dick’s Sporting Goods Stores die meistverkaufte Marke, während Stanley und Owala dominierten. Hinzu kommt das Risiko steigender Produktionskosten durch Zölle, auch wenn Yeti bis 2025 rund 80 % seiner Produktion aus China verlagern will.
📉 Die Konsumlaune in den USA bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Bereits in der letzten Quartalsbilanz warnte das Management vor „zurückhaltenden Käufern und mehr Rabattaktionen“. Falls sich dieser Trend verstärkt, könnte Yeti gezwungen sein, die Margen zu opfern, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
🚀 Wer an die Marke glaubt, findet in 👉Yeti eine solide Investmentchance. Die Expansion ins Reisegepäck-Segment, das internationale Wachstum und ein niedriger Bewertungsmultiplikator machen die Aktie attraktiv. Kurzfristig bleibt es jedoch eine Wette darauf, dass sich der Konsumsektor erholt und Yeti die Konkurrenz in Schach halten kann.
🔎 Also: Die 👉Yeti-Aktie ist keine Selbstverständlichkeit, aber für langfristig orientierte Anleger mit Geduld kann sie eine interessante Chance sein. Wer kurzfristig auf schnelle Gewinne hofft, sollte jedoch mit Volatilität rechnen. Die Marke ist stark, das Potenzial ist da – aber ob die Aktie bald auftaut, bleibt offen.
KIDULT
🎲 Hasbro setzt jetzt auf Erwachsene: Kann das Spiel aufgehen?
🎲 Hasbro setzt auf Erwachsene – und das aus gutem Grund! Rund 60 % der Einnahmen des Spielwarenriesen stammen bereits von Kunden, die älter als 13 Jahre sind. Mit Retro-Hits wie „Dungeons & Dragons“, „Magic: The Gathering“ und digitalen Erfolgen wie „Monopoly Go!“ will das Unternehmen weiter wachsen.
📉 Doch der Spielzeugmarkt hat turbulente Zeiten hinter sich. Hasbros Umsatz fiel zehn Quartale in Folge – zuletzt um 15 % auf 1,1 Mrd. US-Dollar. Durch massive Kostensenkungen von über 600 Mio. US-Dollar versucht das Unternehmen, profitabler zu werden.
👾 Besonders digitale Spiele bieten neue Wachstumschancen. Hasbro arbeitet an seinem ersten vollständig selbst entwickelten Videospiel und setzt auf starke Marken. Das könnte langfristig die Abhängigkeit von klassischen Spielwaren verringern, deren Margen traditionell niedriger sind.
🛍️ Gleichzeitig wird der Markt für sogenannte „Kidults“ – also spielende Erwachsene – immer wichtiger. Sammlerstücke, limitierte Figuren und Retro-Spielzeuge verkaufen sich blendend. Kooperationen wie die Play-Doh-Kleidung für Barbie-Puppen zeigen, wie Hasbro neue Zielgruppen erschließt.
🚀 Neben Wachstum durch neue Produkte will 👉Hasbro auch seine Produktion optimieren. Bis 2027 sollen 1 Mrd. US-Dollar eingespart werden, unter anderem durch Verlagerung der Produktion von China nach Vietnam, Indien und Indonesien. Ziel ist es, den Anteil chinesischer Importe an Hasbros Produkten von 50 % auf unter 40 % zu senken.
💸 Doch ein Risiko bleibt: die von der Trump-Regierung eingeführten Zölle. Höhere Importkosten könnten entweder an die Kunden weitergegeben oder durch weitere Kostensenkungen ausgeglichen werden. Da Spielzeugpreise schwer direkt vergleichbar sind, könnte Hasbro Preiserhöhungen geschickter umsetzen als Unternehmen in anderen Branchen.
📈 Für Anleger stellt sich die Frage: Ist 👉Hasbro ein Kauf? Trotz schwacher Zahlen der letzten Jahre könnte die Fokussierung auf digitale Produkte und erwachsene Käufer das Unternehmen langfristig stärken. Wer an den „Kidult“-Boom glaubt, findet hier eine spannende Chance.
US-REGIERUNG
🌍 Erneuerbare Energien vs. Trump – Wie groß ist das Risiko?
💡 Viele Investoren fürchten, dass Donald Trumps Politik den Boom der erneuerbaren Energien ausbremsen könnte. Doch ein genauerer Blick zeigt: Die Branche ist widerstandsfähiger als gedacht. Politische Unsicherheiten sind zwar ein Faktor, doch die langfristigen Marktkräfte spielen weiterhin für grüne Energien.
📉 Seit drei Jahren fließen weniger Gelder in ESG-Fonds, doch das liegt nicht nur an der Politik. Inflation, hohe Zinsen und eine schwache Performance vieler Clean-Energy-Aktien haben Investoren vorsichtiger gemacht. Daten von Morningstar zeigen, dass besonders Unternehmen aus den Bereichen Solar und Windkraft unter Druck standen.
🏛️ Der von Biden eingeführte Inflation Reduction Act (IRA) wird voraussichtlich nicht komplett abgeschafft. Rund 80 % der bisherigen Investitionen flossen in republikanische Bundesstaaten, sodass auch Trump keine einfache Mehrheit für eine komplette Rücknahme hätte. Zudem können Unternehmen durch Safe-Harbouring-Regeln Projekte noch Jahre unter bestehenden Bedingungen planen.
🚗 Zwar hat Trump einige Subventionen für Elektroautos zurückgenommen, doch die Branche wächst weiter. Unternehmen wie 👉Tesla, 👉Ford und 👉General Motors haben bereits Milliarden in neue Fabriken und Modelle investiert. Zudem sind E-Auto-Projekte in republikanischen Staaten wie Tennessee und Georgia wirtschaftlich zu wichtig, um sie einfach abzubrechen.
📦 Obwohl Trumps protektionistische Handelspolitik für Unsicherheit sorgt, betrifft sie nicht nur erneuerbare Energien. Vor allem Metalle wie Kupfer und Aluminium könnten teurer werden, was Unternehmen wie 👉First Solar unter Druck setzen könnte. Gleichzeitig profitieren US-Produzenten von höheren Preisen und einer stärkeren Inlandsnachfrage.
🔋 Während Solar- und Windkraft-Unternehmen stärker unter politischen Risiken leiden, gibt es widerstandsfähigere Alternativen. Hersteller von Wärmepumpen und effizienten Industrietechnologien wie 👉Trane Technologies oder 👉Schneider Electric profitieren von langfristigen Trends. Diese Bereiche sind weniger zinsabhängig und genießen in vielen Ländern politische Unterstützung.
🇪🇺 Wer politische Risiken in den USA meiden will, kann stärker auf europäische Unternehmen setzen. Die EU plant, jährlich 100 Gigawatt an erneuerbarer Energie hinzuzufügen, was Firmen wie 👉Vestas und 👉Siemens Energy zugutekommt. Zudem spielt der „Clean Industrial Deal“ der EU eine zentrale Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Energiekonzerne.
⚖️ Merke: Trump könnte kurzfristig Unsicherheit bringen, doch der Megatrend zur Dekarbonisierung bleibt bestehen. Wer auf ressourceneffiziente Unternehmen setzt und geopolitische Risiken durch Diversifikation reduziert, kann weiterhin profitieren. Erneuerbare Energien sind robuster als viele glauben – und für langfristige Anleger bleibt der Sektor spannend.
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