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💡 Wohnkrise pusht Aktien, Northrop Grumman wächst im Lockheed-Schatten, Dividenden als sichere Bank

EDITORIAL

Guten Morgen ,

was für eine Woche an den Märkten! Der Dow ist an einem Tag um 890 Punkte gefallen, der S&P 500 um 2,7 % und beim Nasdaq waren es satte 4 %. Auch 👉Bitcoin hat eine Achterbahnfahrt hingelegt: Nach einem Höchststand von 109.000 US-Dollar am Tag von Trumps Amtseinführung notiert die Kryptowährung nun bei rund 80.000 US-Dollar. Gleichzeitig mehren sich die Stimmen, dass wir in den USA vielleicht doch auf eine Rezession zusteuern – nur Trump selbst will davon nichts wissen.

💼 Auch hier in Europa sieht es nicht weniger spannend aus: Zwar ist man nach wie vor bemüht, eine „Soft Landing“ für die Konjunktur zu erreichen, doch die jüngsten Signale wirken uneinheitlich. Neu ist der Ton aus Kanada, wo der frühere Zentralbankchef Mark Carney zum neuen Premierminister aufsteigt und bereits gegen Trumps Zollpolitik wetterte. Auch 👉Volkswagen hat kein einfaches Jahr hinter sich, denn das operative Ergebnis sank 2024 deutlich um 15 % und der Nettogewinn sogar um 30 %. CEO Oliver Blume hofft jetzt auf mehr politischen Rückenwind und steuerliche Förderung für E-Autos, weil die Verkäufe in China nachlassen und in Deutschland die Kunden für Elektro noch zögerlich sind.

🚀 Schaut man auf die USA, scheint Trumps Kurs darauf hinauszulaufen, dass man höhere Zölle gewissermaßen als „Reinigungsprozess“ erträgt, während die Wirtschaft eine „Entgiftung“ durchmacht – das mag für manche klingen wie ein harter Schlag in den Magen. Indes sind die US-Arbeitsmarktzahlen noch solide, und die Fed zeigt sich nicht beunruhigt, obwohl einige Unternehmen bereits „verhaltene Nachfrage“ spüren. Bitcoin-Fans, die auf eine US-Krypto-Strategie hofften, sind eher enttäuscht, weil Trump bisher keine konkreten Kaufpläne für eine staatliche BTC-Reserve ankündigte, sondern nur vage Andeutungen machte. So verliert der Kryptomarkt zusätzliche Dynamik.

🌐 In diesem Gemenge aus Handelsstreit, Zinssorgen und politischen Spannungen kann niemand die exakte Richtung vorhersagen. Die Kursrückgänge in den vergangenen Tagen bezeugen die wachsende Nervosität, doch ein fundamentaler Absturz ist nach Expertenmeinung noch nicht ausgemachte Sache. Egal, ob VW in Wolfsburg nach Steuersenkungen für E-Autos ruft oder ob Mark Carney in Kanada einen härteren Handelskurs gegenüber Trump einschlägt: Klar ist, dass auf den globalen Märkten viel Unruhe herrscht. Für Dich als Anleger heißt das: Augen auf und Chancen ausloten – denn wer in turbulenten Phasen wachsam bleibt, kann später davon profitieren.

ÜBERSICHT

🟢🔴 Auf und Ab an den Märkten

🚗 Tesla erholt sich, nachdem Donald Trump öffentlich seine Unterstützung für Elon Musk ausgesprochen hatte.

✈️ Delta Air Lines bricht ein, da schwache Nachfrage zu einer Kürzung der Quartalsprognose führt.

📉 Asana verliert dramatisch nach enttäuschenden Quartalszahlen und dem angekündigten Rücktritt des CEO.

🧴 Henkel startet mit Gegenwind ins Jahr, besonders durch die schwache Konsumstimmung in den USA.

👜 Prada wächst trotz Krise dank der Tochtermarke Miu Miu, die erstmals 1 Mrd. Euro Umsatz erreicht.

☁️ Oracle zeigt sich trotz harter Konkurrenz optimistisch und erhöht die Dividende bei positiver Wachstumsprognose.

🚘 Volkswagen kämpft mit schwachen China-Geschäften und hohen Umbaukosten; Gewinn sinkt um ein Drittel.

*Der Fear & Greed Index von CNN ist ein Instrument zur Messung der aktuellen Stimmung am Aktienmarkt, das auf dem Prinzip beruht, dass extreme Angst die Aktienkurse senken kann, während extreme Gier sie nach oben treibt. Er stellt Daten aus sieben verschiedenen Indikatoren zusammen, die sich auf das Verhalten des Aktienmarktes beziehen, darunter Marktdynamik, Aktienkursstärke und Marktvolatilität, um einen Wert zwischen 0 (für extreme Angst) und 100 (für extreme Gier) zu ermitteln.

AKTIE DES TAGES

🏅 Im Schatten von Lockheed & Co.: Wie sich Northrop Grumman behauptet

🤔 Hast Du Lust, einen genaueren Blick auf 👉Northrop Grumman zu werfen? Der Rüstungskonzern zählt zu den wichtigsten US-Verteidigungsunternehmen, was sich auch in den aktuellen Geschäftszahlen zeigt: 2024 legte der Umsatz um 4,44 % auf rund 41 Mrd. US-Dollar zu. Besonders das Segment Aeronautics, zu dem der neue B-21-Raider-Bomber gehört, punktet mit zweistelligen Wachstumsraten.

💼 Trotzdem ist nicht alles eitel Sonnenschein. Zwar profitiert Northrop Grumman von steigenden Verteidigungsausgaben in den USA und bei wichtigen Verbündeten, doch das Unternehmen ist stark auf Großaufträge angewiesen. Fällt ein Milliardenprojekt wie das NGI-Raketenprogramm an die Konkurrenz, kann das empfindliche Lücken in den Finanzplan reißen.

🚀 Gerade der Fokus auf Schlüsselprojekte wie den B-21 oder das Sentinel-Raketensystem bringt Licht und Schatten zugleich. Gelingt die Serienreife ohne Verzögerungen, locken hohe Gewinne, erkennbar an der sprunghaft gestiegenen EBITDA-Marge (von 16,67 % in 2024). Kommt es jedoch zu teuren Materialüberziehungen oder technischen Problemen, drohen Margenkorrekturen – denn bei Festpreisverträgen kann Northrop Grumman Mehrkosten nicht einfach weitergeben.

🛡 Der Markt reagiert bislang wohlwollend: Ein Kursplus von bis zu 28 % im Vergleich zur aktuellen Notierung auf rund 593 US-Dollar pro Aktie erscheint laut Expertenanalysen 2025 realistisch. Trotzdem liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) nahe dem Branchendurchschnitt, was heißt, dass Luft nach oben besteht, solange neue Aufträge bei Raketen, Drohnen und Kampfflugzeugen fließen. Eine Verschiebung im Haushaltsplan des Pentagons könnte allerdings bereits reichen, um das Wachstum zu bremsen.

💻 Ein zentraler Antrieb für zusätzliche Effizienz ist die digitale Transformation. Northrop Grumman investiert rund 3–5 % des Umsatzes ins Modernisieren von Montage- und Testverfahren. Laut Management sorgt das für weniger Fehler in der Produktion und spart langfristig Kosten – das ist wichtig in einem Geschäft, das von engen Zeitplänen und hohen Qualitätsansprüchen geprägt ist.

🌐 Darüber hinaus profitiert 👉Northrop Grumman von seiner internationalen Präsenz. Etwa 13 % des Geschäfts entfallen auf Exporte an Partner wie Australien, Japan oder NATO-Staaten, was die Abhängigkeit vom US-Verteidigungshaushalt etwas abfedert. Gerade im Hightech-Bereich, zum Beispiel bei Weltraumprojekten mit NASA-Anbindung, winken lukrative Verträge, die den Cashflow stabilisieren.

📈 Finanziell bleibt 👉Northrop Grumman gut aufgestellt: Ein Schulden-EBITDA-Ratio von 2,69 und eine Zinsdeckung von 9,08 signalisieren solide Kapitalstrukturen. Auch wenn der Verschuldungsgrad im Zeitverlauf gestiegen ist, steht die Profitabilität dank hoher Margen auf einer robusten Basis. Für 2025 erwarten Analysten zudem einen weiteren Zuwachs beim Free Cashflow (Ziel: 2,9 Mrd. US-Dollar).

⚠️ Trotzdem lauern Risiken: Ein politischer Wandel, beispielsweise bei einer möglichen Trump-Rückkehr, könnte die Prioritäten im US-Haushalt beeinflussen. Großprojekte, auf die sich Northrop Grumman stützt, hängen stark von staatlicher Förderlaune ab. Kommt es zum Sparkurs oder zu einem Strategiewechsel, drohen empfindliche Einnahmeverluste – zumal das Unternehmen kleinere Geschäftsbereiche verkauft und sich damit weniger diversifiziert hat.

🤝 Andererseits steigern NATO-Partner massiv ihre Budgets, was dem Konzern in die Karten spielt. Allein Europa erhöht seine Verteidigungsausgaben, was Northrop Grumman mit seinen Lösungen für Drohnen, Raketenabwehr und Weltraumtechnik nutzen kann. Solange die geopolitische Lage angespannt bleibt, dürfte der Rüstungsbedarf hoch bleiben.

🚀 Für Dich als Anleger bedeutet das: 👉Northrop Grumman vereint Stabilität durch Pentagon-Verträge und Potenzial für Wachstum durch Hightech-Projekte wie den B-21. Gleichzeitig musst Du die Abhängigkeit von wenigen Großaufträgen, den technologischen Konkurrenzdruck und mögliche politische Budgetschwankungen im Auge behalten. Wer langfristig plant und auf den anhaltenden Rüstungsboom setzt, findet hier eine womöglich spannende Anlagechance.

WIE HIERZULANDE

📈 Wohnkrise in den USA: Diese Aktien könnten profitieren

Glamping

Wohnraum wird immer teurer – auch in den USA. Seit 2019 sind die Mieten dort 1,5-mal schneller gestiegen als die Einkommen. In einigen Metropolen wie New York oder San Francisco zahlen Haushalte mehr als 30 % ihres Einkommens allein für die Miete – ein Wert, der als kostentreibend gilt.

📈 Höhere Wohnkosten dämpfen nicht nur die Kaufkraft, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung. Laut einer Studie könnte die US-Wirtschaft um 1,4 Billionen US-Dollar wachsen, wenn es weniger regulatorische Hürden im Wohnungsbau gäbe. Unternehmen, die von einer höheren Bautätigkeit profitieren, könnten also zu den Gewinnern zählen.

🏢 Die Nachfrage nach Wohnraum ist enorm, doch die Baukosten sind hoch. Unternehmen wie 👉Lennar und 👉DR Horton sind zwei der größten Immobilienentwickler in den USA und profitieren von staatlichen Förderprogrammen. 👉Vulcan Materials, ein großer Baustofflieferant, könnte ebenfalls von steigenden Investitionen im Wohnungsbau profitieren.

🧐 Bürokratische Hürden und hohe Materialkosten bremsen den Wohnungsbau. In Kalifornien stiegen die Baukosten für Mehrfamilienhäuser zwischen 2010 und 2020 um 25 %. Gleichzeitig verhindern restriktive Zonenregelungen, dass mehrstöckige Wohnanlagen gebaut werden, obwohl dies eine der effektivsten Maßnahmen gegen Wohnraummangel wäre.

🚑 Rund 770.000 Amerikaner sind obdachlos – oft aufgrund zu hoher Mieten. In Städten, in denen die Mietkosten mehr als 32 % des Medianeinkommens ausmachen, steigt die Obdachlosenquote drastisch. Programme zur sozialen Wohnraumförderung könnten kurzfristig helfen, aber langfristig sind höhere Löhne und mehr Neubauten die nachhaltigere Lösung.

💰 Viele Amerikaner sehen in Immobilien die beste Möglichkeit zum Vermögensaufbau. Doch die Rendite ist oft niedriger als erwartet: Während der S&P 500 über Jahrzehnte eine durchschnittliche Rendite von rund 10 % pro Jahr lieferte, lagen die inflationsbereinigten Wertsteigerungen von Wohnimmobilien nur zwischen 4 % und 8 % jährlich. Zusätzlich kommen hohe Transaktions- und Unterhaltskosten hinzu.

🏰 Fazit: Die Wohnungsfrage ist nicht nur ein soziales, sondern auch ein wirtschaftliches Problem. Je nachdem, wie schnell neue Bauprojekte umgesetzt werden, könnten Unternehmen aus dem Bau- und Immobiliensektor profitieren. Regulierungen, Lohnsteigerungen und innovative Baukonzepte werden die Branche in den nächsten Jahren maßgeblich beeinflussen.

PASSIVES EINKOMMEN

Dividendenaktien boomen – warum jetzt viele Anleger umschichten

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🌍 Die Märkte schwanken, und viele Anleger suchen Sicherheit. Dividendenaktien haben sich als stabiler Anker erwiesen und schlagen in diesem Jahr sogar den Gesamtmarkt. Während Technologieaktien zweistellige Verluste verzeichnen, konnten einige Dividendenwerte zweistellig zulegen.

💰 Hohe Dividenden bieten einen regelmäßigen Ertrag, unabhängig von der Kursentwicklung. Vor allem in Zeiten politischer Unsicherheit, wie der aktuellen Debatte um Handelszölle, setzen Anleger verstärkt auf solide Dividendenzahler. Diese Werte bieten oft auch in turbulenten Phasen verlässlich steigende Ausschüttungen.

🏆 Die Gewinner des Jahres: Unternehmen wie 👉Coca-Cola und 👉Johnson & Johnson haben in diesem Jahr zweistellige Zuwächse verzeichnet. Sie gehören zu den sogenannten Dividendenaristokraten – Unternehmen, die ihre Dividenden seit mindestens 25 Jahren kontinuierlich erhöhen. Auch 👉Procter & Gamble profitiert von seinem Ruf als defensiver Konsumwert.

🔄 Tech-Aktien wie 👉Nvidia und 👉Tesla waren die Stars der letzten Jahre. Doch 2025 hat sich das Blatt gewendet: Der Magnificent Seven ETF liegt 10 % im Minus, während defensive Werte deutlich zulegen. Investoren setzen jetzt lieber auf bewährte Unternehmen mit nachhaltigen Erträgen.

🏁 Die durchschnittliche Dividendenrendite im S&P 500 liegt derzeit bei nur 1,3 % – ein historischer Tiefstand. Doch wer gezielt auswählt, kann deutlich höhere Renditen finden. Besonders Versorger-, Gesundheits- und Konsumgüteraktien bieten oft attraktive Ausschüttungen.

💡 Auch defensive Aktien sind nicht risikofrei. Unternehmen können ihre Dividenden kürzen, wenn es wirtschaftlich schlechter läuft. Trotzdem bleibt die Strategie eine der verlässlichsten Wege, um stabile Erträge mit einer gewissen Sicherheit zu kombinieren.

🚀 Merke: Dividendenaktien eignen sich besonders für langfristige Anleger. Wer auf Unternehmen mit nachhaltigem Wachstum und soliden Ausschüttungen setzt, kann sich über ein stetiges passives Einkommen freuen. Besonders in unsicheren Zeiten wird diese Strategie wieder beliebter.

SCHAU IN DIE APP

🌟 Zurück im Spiel – Chinas Aktien überraschen die Märkte

🌟 Nach schwierigen Jahren erlebt der chinesische Aktienmarkt ein starkes Comeback. Die Regierung setzt auf Innovationen und lässt Unternehmen wieder atmen – das bringt frischen Schwung in die Märkte.

🔄 Statt harten Strafzöllen stehen wieder Verhandlungen im Fokus. Das sorgt für neue Wachstumsimpulse und steigendes Interesse an chinesischen Unternehmen. Wer sich hier gut positioniert, könnte von langfristigen Trends profitieren. Alle Details dazu gibt es ab sofort im Discover-Bereich der 👉ZERO-App.

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Erstellung und Verbreitung: Dieser Beitrag wurde von einem Redakteur der Finanzen.net GmbH, Gartenstraße 67, 76135 Karlsruhe, erstellt. Wir, die Finanzen.net Zero GmbH, haben diesen Beitrag unverändert in diesem Mailing übernommen. Die Finanzen.net GmbH hat uns zugesichert, dass dieser Beitrag mit größter Sorgfalt erstellt und zuvor keinem anderen Empfängerkreis zugänglich gemacht worden ist.

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