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💶 Was Dein Depot mit der Ivy League gemeinsam haben könnte

Guten Morgen ,
an der Börse reden alle über Rendite – doch die Wahrheit ist: Ohne Cash bist Du in der nächsten Krise schnell handlungsunfähig. Wer nur auf Wachstum setzt, hat oft keinen Puffer, wenn es plötzlich ernst wird.
💡 Liquidität ist nicht langweilig, sondern Deine Eintrittskarte zu neuen Chancen. Wenn die Kurse fallen, entscheidet der Cash-Anteil im Depot darüber, ob Du gezwungen bist zu verkaufen – oder ob Du günstig nachkaufen kannst.
⚡ Vergiss also die Vorstellung, dass Barmittel einfach nur „herumliegen“. In Wahrheit sind sie Dein strategisches Werkzeug, um jederzeit flexibel reagieren zu können.
👉 Die klügsten Investoren wissen: Rendite ist wichtig, aber Liquidität ist unbezahlbar. Und genau darum reden wir heute über den vielleicht am meisten unterschätzten Teil Deines Depots: Dein Cash.
Übersicht
🟢🔴 Tops und Flops
🟢 BW LPG: Dividende ➡️
🟢 United Bankshares: Dividende ➡️
🟢 Teradyne: Dividende ➡️
🟢 Motorola Solutions: Dividende ➡️

Die Put-Call-Ratio misst das Verhältnis von Verkaufs- zu Kaufoptionen und signalisiert bei einem Wert über 1 erhöhte Angst und eine eher bärische Marktstimmung. Quelle: CNN
Cash
📉 Die Ivy League und der Liquiditäts-GAU – was Du besser machen solltest
Die Elite-Universitäten der USA haben es schon wieder getan: Statt solide Reserven in Bargeld oder Anleihen vorzuhalten, haben sie den Großteil ihrer Milliarden-Stiftungen in illiquide Anlagen wie Private Equity, Hedgefonds und Venture Capital gesteckt. Das Ergebnis: Wenn plötzlich Cash gebraucht wird, stehen selbst Harvard, Yale & Co. mit leeren Händen da.
💸 Das Beispiel Harvard zeigt, wie absurd die Situation ist: Trotz eines gigantischen Stiftungsvermögens von 53,2 Mrd. US-Dollar musste die Universität im Frühjahr 2025 ganze 750 Mio. Dollar am Kapitalmarkt aufnehmen. Brown University (7,2 Mrd. Dollar Stiftungsvermögen) hat allein dieses Jahr 800 Mio. Dollar geliehen. Yale versucht verzweifelt, Private-Equity-Fonds im Wert von 2,5 Mrd. Dollar zu verkaufen – allerdings mit Abschlägen. Harvard musste sogar bereits 1 Mrd. Dollar an Fondsanteilen zu 7 % unter Wert losschlagen.
Das Problem: In guten Zeiten sehen diese alternativen Anlagen nach Renditegaranten aus. Doch sobald die Märkte unter Druck geraten oder die Politik die Fördermittel kürzt, zeigt sich, dass man Illiquidität nicht einfach wegdiskutieren kann.
🔄 Schon während der Finanzkrise 2008 bis 2009 mussten Universitäten panisch Vermögenswerte verkaufen oder Milliarden leihen. Damals warnte Laurence Siegel, dass eine Stiftung mit 50 % illiquiden Assets in einem Bärenmarkt binnen zwei Jahren in ernste Schwierigkeiten geraten könne. Gelernt wurde daraus wenig – im Gegenteil: Der Anteil alternativer Anlagen liegt bei großen Stiftungen inzwischen bei über 60 %.
📊 Die Krux: Die Renditen rechtfertigen das Risiko längst nicht mehr. Private Credit brachte 2024 im Schnitt 8,3 %, kaum besser als High-Yield-Bonds mit 8,7 %. Viele kleinere Stiftungen, die stärker in klassische Aktien und Anleihen investierten, erzielten sogar bessere Ergebnisse – rund 13 % pro Jahr, verglichen mit 9 % bei den Großen.
⚠️ Was können wir daraus lernen?
Liquidität ist unbezahlbar. Immer genug Puffer in Cash halten.
Einfachheit schlägt Komplexität. Breite ETFs und Rebalancing sind oft effektiver als teure, schwer durchschaubare Fonds.
Alternative Anlagen nur vorsichtig. Maximal 10 bis 20 % des Portfolios – und nur, wenn Du wirklich bereit bist, auf das Geld lange zu verzichten.
Diversifikation ohne Illiquidität. Geldmarkt-ETFs bieten Streuung, ohne Kapital auf Jahre zu blockieren.
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Fonds unter der Lupe
💶 Cash clever parken: Warum ein Geldmarkt-ETF besser sein könnte als Tagesgeld
Die jüngste kleine Cash-Krise der Elite-Universitäten zeigt eindrücklich: Selbst Milliardenvermögen nützen wenig, wenn sie in illiquiden Anlagen festsitzen. Für Privatanleger bedeutet das: Eine solide Cash-Position im Depot ist vielleicht sogar elementar. Der 👉Amundi EUR Overnight Return UCITS ETF bietet hier womöglich eine smarte Lösung – professionell gemanagt, liquide und mit ordentlicher Verzinsung.
📈 Der Fonds orientiert sich am Euro Short Term Rate (ESTR) plus einem Aufschlag von 0,085 %. Das bringt Anlegern derzeit rund 2,71 % Rendite p.a. – deutlich mehr als das, was klassische Sparkassen-Tagesgeldkonten mit durchschnittlich 0,46 % hergeben. Selbst die besten deutschen Tagesgeld-Aktionsangebote mit knapp 2,8 % sind oft zeitlich begrenzt. Der ETF dagegen passt sich automatisch an die Zinspolitik der EZB an – kein ständiger Bankenwechsel, kein Stress.
🔒 Mit einer Volatilität von 0,17 % bewegt sich 👉der ETF kaum stärker als ein klassisches Sparkonto. Auch in turbulenten Phasen bleibt er extrem stabil – seit Auflage beträgt der maximale Verlust nur -3,89 %. Das liegt daran, dass das Fondsvermögen faktisch zu 100 % in kurzfristige Geldmarktinstrumente fließt. Für Privatanleger bedeutet das: Kapitalerhalt mit täglicher Handelbarkeit.
⚖️ Die Chancen im Überblick
Kapitalerhalt durch Investments in Euro-Geldmarktinstrumente
Automatische Zinsanpassung an das EZB-Umfeld
Steuerliche Effizienz dank Thesaurierung (Zinsen werden reinvestiert)
Sparplanfähig
🛠️ Besonders spannend: Der ETF lässt sich nahtlos in ein Depot integrieren. Er eignet sich als Parkposition für Cash, als Puffer in volatilen Märkten oder als Liquiditätsreserve für Rebalancing-Strategien. Institutionelle Anleger wie BlackRock oder State Street nutzen ähnliche Instrumente – nun steht dieses Werkzeug auch Privatanlegern offen, und das schon ab aktuell 112 Euro pro Anteil.
📊 Merke: Wer sein Depot widerstandsfähiger machen will, könnte sich mit diesem Geldmarktfonds eine professionelle Cash-Basis aufbauen, die jederzeit verfügbar bleibt – und dabei mehr einbringt als das Sparkonto um die Ecke.
Lernsnack
📜 UCITS vs. Geldmarktfonds: Doppelter Schutz oder doppelte Bürokratie?
Wer sich mit ETFs und Fonds beschäftigt, stolpert schnell über zwei Begriffe: UCITS und Geldmarktfonds (MMF). Beide stehen für strenge Regulierung in der EU – aber sie sind nicht dasselbe. Gerade beim Amundi EUR Overnight Return ETF ist das wichtig, denn er unterliegt gleich beiden Regulierungsrahmen. Was bedeutet das für Dich als Anleger?
📜 UCITS: Das große Dach
UCITS („Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities“) ist eine EU-weite Richtlinie, die seit vielen Jahren den Vertrieb von Fonds harmonisiert. Sie sorgt dafür, dass Fonds einen Europa-Pass erhalten, also in allen EU-Staaten vertrieben werden dürfen.
Also: hoher Anlegerschutz, Transparenz und vergleichbare Standards. UCITS regelt u. a. die zulässigen Anlageklassen, Risikostreuung und Berichterstattung. Aber: Spezielle Vorgaben zu Liquidität, Laufzeiten oder Stresstests sind hier nicht enthalten.
🏦 MMFR: Die Extraregeln für Geldmarktfonds
Seit 2017 gilt die Money Market Funds Regulation (MMFR). Sie ist eine direkt anwendbare Verordnung – strenger und ohne nationale Spielräume. Ziel: Geldmarktfonds noch stabiler und transparenter zu machen, damit sie in Krisenzeiten nicht wackeln.
Die wichtigsten Unterschiede:
Anlageuniversum: Nur sehr kurzfristige, sichere Geldmarktinstrumente.
Laufzeiten: Bei „kurzfristigen MMFs“ maximal 60 Tage
Liquiditätspuffer: Mindestens 7,5 bis 10 % täglich und 15 bis 30 % wöchentlich verfügbar.
Stresstests sind halbjährlich verpflichtend mit standardisierten ESMA-Szenarien.
Kurz gesagt: MMFR zwingt Geldmarktfonds dazu, jederzeit liquide und robust zu bleiben.
⚖️ Merke: Ein UCITS-Fonds kann breit investieren – von Aktien bis Anleihen. Ein Geldmarktfonds nach MMFR dagegen ist viel restriktiver, darf fast nur Cash-nahe Produkte halten.
Der 👉Amundi EUR Overnight Return ETF ist ein Paradebeispiel für diese Doppelregulierung. Als UCITS-ETF hat er alle Vorteile wie Handelbarkeit und EU-weiten Vertrieb. Gleichzeitig muss er die MMFR-Regeln einhalten – also strenge Laufzeitbegrenzungen, Liquiditätspuffer und regelmäßige Stresstests.
Das erklärt, warum 👉dieser ETF so konservativ konstruiert ist: minimale Volatilität, tägliche Verfügbarkeit, Kapitalerhalt als oberstes Ziel.
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Erstellung und Verbreitung: Dieser Beitrag wurde von einem Redakteur der Finanzen.net GmbH, Gartenstraße 67, 76135 Karlsruhe, erstellt. Wir, die Finanzen.net Zero GmbH, haben diesen Beitrag unverändert in diesem Mailing übernommen. Die Finanzen.net GmbH hat uns zugesichert, dass dieser Beitrag mit größter Sorgfalt erstellt und zuvor keinem anderen Empfängerkreis zugänglich gemacht worden ist.
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