🚀 Von Brasilien bis Indien: So kaufst Du Dich in die neue Weltordnung ein

Historische Rabatte und starke Dividenden: Warum jetzt Schwellenländer Dein Depot pushen könnten.

Guten Morgen ,

während viele Anleger noch alten Trends hinterhertrauern, erwacht in der Ferne ein schlafender Riese zu neuem Leben. Wir zeigen Dir heute, warum genau jetzt der Moment gekommen sein könnte, Deinen Blick über den Tellerrand zu wagen.

💎 In dieser Ausgabe nehmen wir die spannendsten Aktien der Schwellenländer unter die Lupe. Es geht um historische Rabatte und Unternehmen, die Dein Depot mit barer Münze belohnen könnten. Von technologischen Weltmarktführern bis zu Rohstoffgiganten ist alles dabei, was das Investorenherz höher schlagen lässt.

📈 Wir haben für Dich knallharte Fakten und strategische Depot-Baupläne vorbereitet. Egal ob Du Sicherheit suchst oder die maximale Rendite jagst, unser Überblick liefert Dir das passende Werkzeug. Viel Spaß beim Lesen!

tl;dr

😍 Diese Wertpapiere zeigen wir Dir heute

Jetzt klicken und Zahlen checken:

🛢️ Petrobras

⛏️ Vale

🏦 ICICI Bank

Der Fear & Greed Index misst die aktuelle Stimmung am Aktienmarkt – von extremer Angst (0) bis zu gieriger Euphorie (100). Quelle: CNN

Marktumfeld

💸 Dollar-Dämmerung: Wie eine schwache US-Währung Aktien aus Schwellenländern befeuert

🚀 Hast Du das Gefühl, den Anschluss an die großen Markttrends zu verlieren? Keine Sorge, bei den Schwellenländern – also jenen Nationen, die sich auf dem Weg zum Industriestaat befinden – fängt die Party gerade erst richtig an. Obwohl das Timing an der Börse bekanntlich schwierig ist, sehen viele Analysten genau jetzt einen idealen Einstiegszeitpunkt. Selbst nach der jüngsten Kursrallye sind die Argumente für eine solide Allokation, also die gezielte Verteilung Deines Kapitals auf diese Märkte, womöglich so stark wie selten zuvor.

📉 Schauen wir uns die nackten Zahlen an: Schwellenländeraktien sind seit jeher günstiger als Titel aus Industrieländern, doch aktuell ist der Bewertungsabschlag so groß wie seit der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende nicht mehr. Dieser Abschlag bezeichnet den Preisnachlass, den Anleger im Vergleich zu etablierten Märkten erhalten. Du kaufst hier also Substanz zu einem historischen Schnäppchenpreis ein. Während die USA und Europa teuer bewertet sind, bieten die Schwellenländer ein Polster, das Dich für Dein Engagement angemessen entschädigen könnte.

🏗️ Aber warum lief es in den vergangenen zwölf Jahren eher schleppend, obwohl die Wirtschaft vor Ort boomte? Das Problem lag bei der Corporate Governance, also der verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung. Mangelnde Kapitaldisziplin sorgte dafür, dass das starke BIP-Wachstum – die gesamte wirtschaftliche Leistung eines Landes – nicht in Deinen Taschen als Aktionär ankam. Doch hier findet gerade eine Trendwende statt: Neue Finanzreformen zwingen Unternehmen zu mehr Transparenz und einem stärkeren Fokus auf den Shareholder Value, womit der Wertzuwachs für Anteilseigner gemeint ist.

👶 Ein unschlagbarer Joker für dein Depot ist die Demografie. In den Schwellenländern ist die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, also die Menschen zwischen 15 und 64 Jahren, deutlich größer als in den alternden Industrienationen. Laut IWF (Internationaler Währungsfonds) wird diese Differenz sogar noch weiter zunehmen. Diese junge Generation treibt den Aufstieg einer kaufkräftigen Mittelschicht voran. Damit entstehen Millionen neuer globaler Verbraucher, was die Unternehmensgewinne langfristig absichern und das reale BIP-Wachstum befeuern kann.

💸 Ein weiterer Kurstreiber ist der schwächelnde US-Dollar. Da viele Schulden der Schwellenländer auf Dollar lauten, verringert eine Abwertung der US-Währung die Schuldenlast dieser Staaten massiv. Das schafft finanziellen Spielraum für neue Konjunkturmaßnahmen, also staatliche Programme zur Wirtschaftsbelebung. Zudem sorgt der aktuelle Zinssenkungszyklus der Notenbanken – die Phase, in der die Leitzinsen schrittweise gesenkt werden – für ein freundliches Umfeld. Wenn der Dollar-Aufwärtstrend der letzten zehn Jahre endet, schlägt vermutlich die Stunde der Schwellenländer.

🏮 Nicht zu unterschätzen ist China, die größte Volkswirtschaft innerhalb dieses Universums. Die People’s Bank of China hat vielfältige geldpolitische Lockerungen angekündigt, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Das bedeutet konkret, dass Kredite billiger werden und mehr Geld in den Kreislauf fließt. Zusammen mit einer robusten Weltwirtschaft und soliden Staatshaushalten, deren Verschuldung im Verhältnis zum BIP oft deutlich geringer ist als in den Industrieländern, ergibt das einen Mix, den Du Dir anschauen solltest. Die Fundamentaldaten der Unternehmen haben vielleicht schon ihren Tiefpunkt durchschritten – jetzt ist es an Dir, Deine Strategie zu überprüfen.

Screening

🚀 Emerging Markets: Warum Dein Depot jetzt vielleicht Schwellenland-Power benötigt

🚀 Die Schwellenländer, auch Emerging Markets (EM) genannt, blasen zur Jagd und bieten Dir als Privatanleger ein paar spannende Chancen, die wir so seit der Dotcom-Blase nicht mehr gesehen haben. Besonders spannend wird es, wenn Du auf Dividenden setzen willst – also auf die Gewinnbeteiligungen, die Unternehmen direkt an Dich ausschütten. Jetzt tauchen wir tief in die Zahlenwelt der vielversprechendsten EM-Aktien ein, damit Du Dein Depot auf das nächste Level heben kannst.

💎 Fangen wir direkt mit dem Goldstandard der Tech-Welt an: 👉Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC). Wenn Du ein Smartphone oder einen Computer nutzt, steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit Technik von TSMC darin. Das Unternehmen ist eine sogenannte Foundry, also ein Auftragsfertiger, der Chips für Giganten wie Apple oder NVIDIA herstellt, ohne sie selbst zu entwerfen. Mit einer Marktkapitalisierung – dem Gesamtwert aller Aktien – von rund 1,6 Billionen Dollar dominiert TSMC den Markt.

Die Dividendenrendite, also das Verhältnis der Ausschüttung zum Aktienkurs, liegt beim ADR (einem Hinterlegungsschein für ausländische Aktien) zwar nur bei etwa 0,9 %, doch das Wachstum ist atemberaubend. Über zehn Jahre stieg die Dividende im Schnitt um 14,05 % pro Jahr. Das Unternehmen plant, den KI-Umsatz zu verdoppeln, und die Auftragsbücher für die hochmodernen 2-nm-Chips im Jahr 2026 sind bereits jetzt restlos ausgebucht. Einziger Wermutstropfen: Die geopolitischen Spannungen zwischen Taiwan und China hängen wie ein Damoklesschwert über dem Kurs.

📱 Ein weiterer Technologieriese, den Du kennen solltest, ist 👉Samsung Electronics aus Südkorea. Samsung ist nicht nur ein Smartphone-Hersteller, sondern weltweit führend bei Speicherchips, insbesondere dem High-Bandwidth Memory (HBM) – einem extrem schnellen Speicher, der für Künstliche Intelligenz unverzichtbar ist. Die Aktie ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 8 bis 12 recht günstig bewertet. Das KGV setzt den aktuellen Kurs ins Verhältnis zum erwarteten Jahresgewinn; ein niedriger Wert deutet oft auf ein Schnäppchen hin.

👉Samsung profitiert massiv vom „Korea Value-Up Program“, einem staatlichen Reformpaket, das Unternehmen dazu bewegen soll, ihre oft niedrigen Bewertungen durch höhere Ausschüttungen an Aktionäre zu bekämpfen. Bei einer Ausschüttungsquote (Payout Ratio) von konservativen 33 % ist hier noch ordentlich Luft nach oben für Deine Dividenden.

🛢️ Wenn Du es deutlich risikoreicher, aber auch potenziell lukrativer magst, führt wohl kaum ein Weg an 👉Petrobras vorbei. Der brasilianische Staatskonzern ist ein Gigant im Öl- und Gassektor und bietet spannende Dividendenrenditen. Petrobras profitiert von seinen extrem niedrigen Förderkosten in den Pre-Salt-Feldern – das sind riesige Ölreservoirs unter einer dicken Salzschicht im Tiefsee-Bereich.

Das Unternehmen schüttet 45 % seines Cashflows (des tatsächlichen Geldzuflusses) an Dich und die anderen Aktionäre aus. Aber Achtung: Petrobras ist hochzyklisch, was bedeutet, dass die Gewinne stark vom schwankenden Ölpreis abhängen. Zudem mischt sich die brasilianische Regierung immer wieder in die Dividendenpolitik ein. Die Payout-Ratio liegt teilweise bei über 200 % des Gewinns, was nur funktioniert, wenn die Zahlungen aus dem Cashflow und nicht nur aus dem bilanzierten Gewinn geleistet werden. Nichts für schwache Nerven!

⛰️ Bleiben wir in Brasilien, schauen aber auf den Bergbau: 👉Vale ist der zweitgrößte Eisenerzproduzent der Welt und hält einen Weltmarktanteil von rund 35 %. Mit einer Dividendenrendite von rund 8 % ist das Papier eine solide Einkommensquelle. Vales großer Trumpf ist der hohe Eisengehalt (High-Grade) seines Erzes, der bei der Stahlherstellung weniger Energie verbraucht und daher bei Kunden sehr begehrt ist. Während das Unternehmen stark von der chinesischen Bauwirtschaft abhängt, diversifiziert es klug in Metalle für die Energiewende, wie Nickel und Kupfer, die für E-Auto-Batterien benötigt werden. Mit einem KGV von 7,38 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) – das den Börsenwert mit dem Eigenkapital vergleicht – von 1,13 sei Vale fast schon unverschämt günstig bewertet, sagen einige Analysten.

🇮🇳 Ein Blick nach Indien offenbart uns die 👉ICICI Bank. Indien ist mit einem erwarteten BIP-Wachstum von 7 % derzeit der Wachstumsmotor der Welt. Die ICICI Bank ist die zweitgrößte Privatbank des Landes und glänzt durch ein extrem starkes Digital-Banking-Ökosystem. Während die Konkurrenz wie die HDFC Bank ihre Dividenden für 2026 voraussichtlich kürzen muss, wird erwartet, dass ICICI die Ausschüttung von 0,21 auf 0,28 Dollar pro ADR anhebt. Die Rendite ist mit unter 1 % zwar niedrig, doch hier setzt du auf die rasant wachsende indische Mittelschicht und massives Kapitalwachstum. Das Risiko? Indische Banken sind anfällig für plötzliche regulatorische Änderungen durch die Zentralbank.

🏦 In China finden wir mit der 👉China Construction Bank (CCB) eine der größten Banken des Planeten. Sie ist systemrelevant, was bedeutet, dass der Staat sie im Notfall stützen würde. Für Dividendenjäger ist die Rendite von etwa 7 % das schlagende Argument. Trotz der Immobilienkrise in China bleibt die CCB dank einer konservativen Payout-Ratio von nur 31 % stabil. Das bedeutet, dass sie weniger als ein Drittel ihrer Gewinne ausschüttet und somit einen dicken Puffer für schlechte Zeiten hat. Das Risiko besteht hier primär in den „Bad Loans“, also faulen Krediten, deren Anteil im ersten Halbjahr 2025 auf 1,7 % anstieg.

🏁 Also: Die Schwellenländer sind womöglich schon aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Der dargestellte Mix deckt technologische Dominanz, politische Katalysatoren und reale Rohstoffwerte ab. Denke aber immer daran: Dividenden sind keine Garantie und können, besonders bei Rohstoffwerten, auch mal gekürzt werden. Eine breite Streuung bleibt sicherlich Dein bester Schutz.

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