🚦 Uber-Aktie, durstige KI und SuperDividend-ETF: Chancen und Risiken

EDITORIAL

Guten Morgen ,

die News überschlagen sich: Eine neue Welle von Zöllen, Gegenzöllen und drohenden Handelsbarrieren rauscht durch die Welt. Manche Experten vergleichen das bereits mit dem protektionistischen Aufruhr der 1930er, als die Smoot-Hawley-Zölle das globale Wirtschaftssystem massiv ins Wanken brachten.

⛓️ Tatsächlich sind die meisten Länder betroffen, sei es China, die EU, Kanada oder Mexiko. Auch die WTO scheint an Einfluss zu verlieren, während US-Präsident Trump den Welthandel mit immer neuen Maßnahmen und weiteren Strafen durcheinanderwirbelt. Das erinnert manche Beobachter an ein Szenario, in dem Inflation anzieht und Wirtschaftswachstum abflacht.

📉 Die Aktienmärkte reagieren nervös: Zwar versuchten 👉Dow und 👉S&P 500 zuletzt, sich zu erholen, doch Skepsis bleibt groß. 👉Tesla-Aktien beispielsweise legten zunächst stark zu, sackten dann aber wieder ab. Man diskutiert den Effekt der Politik auf die Marke Tesla und beobachtet, wie die enge Beziehung zwischen Elon Musk und Trump auf die Kauflaune einwirkt.

📈 Auch Tech-Indizes wie der Nasdaq Composite kamen ins Rutschen, dann wieder in eine Mini-Rally. Piper Sandler sieht mehr Potenzial, während einige Analysten betonen, dass Spekulationen rund um schmalere Zölle kurzfristige Entspannung schaffen könnten. Dennoch könnte die Volatilität schnell wieder hochschnellen, sollte sich das Handelsklima weiter eintrüben.

🌐 Nebenbei blickt die Welt auf Kryptowährungen, wo 👉Bitcoin und andere Digital Assets mal eben 3 % zulegen und dann wieder abrutschen. Der Krypto-Markt bewegt sich ebenso im Spannungsfeld von Politik und neuen Bestimmungen, die US-Präsident Trump offenbar vorantreiben will, um den Vereinigten Staaten die Führungsrolle im Bereich Krypto zu sichern.

Klar ist: Die Lage bleibt angespannt. Ein paar positive Meldungen, wie verringerte Zölle oder moderatere Budgetkürzungen, können für kurze Aufschwünge sorgen. Doch langfristig könnten sich Handelskriege, höhere Preise und wackelige Allianzen negativ auf Wirtschaft und Börse auswirken.

ÜBERSICHT

🟢🔴 Auf und Ab an den Märkten

🏚️ KB Home verliert, nachdem das Management seine Prognose deutlich gesenkt hatte.

📱 Xiaomi nimmt 5,5 Mrd. US-Dollar ein und treibt damit seine Expansion massiv voran.

🔋 Teslas Europa-Verkäufe brachen seit Jahresbeginn dramatisch ein.

*Der Fear & Greed Index von CNN ist ein Instrument zur Messung der aktuellen Stimmung am Aktienmarkt, das auf dem Prinzip beruht, dass extreme Angst die Aktienkurse senken kann, während extreme Gier sie nach oben treibt. Er stellt Daten aus sieben verschiedenen Indikatoren zusammen, die sich auf das Verhalten des Aktienmarktes beziehen, darunter Marktdynamik, Aktienkursstärke und Marktvolatilität, um einen Wert zwischen 0 (für extreme Angst) und 100 (für extreme Gier) zu ermitteln.

AKTIE DES TAGES

🚗 Uber auf der Überholspur? Warum Du die Aktie jetzt im Blick haben solltest!

I flew into SFO early on a Thursday morning for Figma's first conference — Config 2020. My Lyft driver was from Brazil and he lived in Huntington Beach but commuted up to the Bay Area to drive for 4 or 5 days at a time.

🚗 Hast Du Dir eigentlich mal überlegt, ein paar 👉Uber-Aktien ins Depot zu legen? Aktuell dümpelt der Kurs bei ungefähr 71 Euro herum, und Wedbush-Analyst Scott Devitt meint, genau jetzt sei der perfekte Zeitpunkt für den Einstieg. Klingt gut, oder? Aber Vorsicht: Nicht alles ist Gold, was glänzt.

🤖 Gerade das Thema selbstfahrender Autos setzt 👉Uber ordentlich unter Druck. Seit Tesla im Oktober angekündigt hat, ab 2026 eigene Robo-Taxis bauen zu wollen, ist die Uber-Aktie um satte 31 % nach unten gerauscht. Viele Investoren haben Angst, dass Konkurrenten wie Waymo (gehört zu Alphabet) dem Fahrdienstleister die Show stehlen und Uber Marktanteile abluchsen könnten.

📱 Doch mal ehrlich: Diese Angst wirkt mitunter überzogen. Uber arbeitet bereits eng mit Waymo zusammen, z. B. in Austin und Atlanta. Außerdem hockt die App auf über 171 Mio. Smartphones – das ist eine starke Basis, die dem Unternehmen einen stattlichen Wettbewerbsvorteil verschafft.

💡 Zeitgleich versucht 👉Uber, sich als „Super-App“ zu etablieren, also gewissermaßen eine Rundum-Plattform für Fahrten, Essenslieferungen und sogar Reisen. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen 44 Mrd. US-Dollar Umsatz, von dem rund ein Drittel auf Uber Eats entfiel – beeindruckend. Obendrein brummt das Werbegeschäft, was sich langfristig als richtiger Goldesel herausstellen könnte.

📈 Die Finanzen? Es läuft: Im vierten Quartal 2024 konnte Uber seinen Umsatz um 20 % steigern. Analysten spekulieren zudem auf jährliche Zuwächse jenseits der 20 %. Das klingt wie Musik in den Ohren für alle, die langfristig investieren.

💸 Und Cashflow? Gibt’s, und zwar reichlich. Für 2025 rechnen Marktbeobachter mit 8,5 Mrd. US-Dollar freiem Cashflow (das ist das Geld, das nach allen Ausgaben übrigbleibt). Falls Uber sich entscheidet, einen Teil davon für Aktienrückkäufe zu verwenden, hätte das das Potenzial, den Kurs nachhaltig zu befeuern.

⚠️ Aber pass auf: Es gibt Risiken. Eine Wirtschaftsflaute könnte beispielsweise die Nachfrage nach Ridesharing und Essenslieferungen drosseln. Und ja, Uber schwankt oft stärker als der Gesamtmarkt; wer da nicht auf Zack ist, könnte sich am Ende mächtig ärgern.

🌐 Ein anderes Problem lauert in der Entwicklung autonomer Fahrzeuge. Sollte ein Big Player wie Tesla oder Waymo eigenständig und ohne Partnerschaften expandieren, könnte Uber das wehtun – klar, dann beißen Dir die Partner womöglich wichtige Margen ab oder, im schlimmsten Fall, sie machen ihr eigenes Ding. Eine Kooperation mit Waymo hat eben zwei Seiten: mehr Reichweite, aber auch Gewinnaufteilung.

🚦 Trotzdem steckt genau in dieser Entwicklung hin zu mehr autonomen Autos eine spannenden Chance. Wenn selbstfahrende Fahrzeuge den Markt vergrößern, könnte das gesamte Ride-Sharing-Geschäft boomen und Uber ordentlich profitieren lassen. Einige Experten halten diesen Trend für vielversprechend, auch wenn kurzfristig noch Unsicherheit herrscht.

🔮 Unterm Strich: 👉Uber hat gerade interessante Karten auf der Hand – Wachstumspotenzial, dazu große Risiken, die man wirklich nicht ignorieren darf. Für Dich könnte jetzt ein guter Moment sein, etwas mutiges Kapital zu investieren (wenn Du mit der nötigen Portion Gelassenheit dabei bleibst).

TECH

💧 Vom Problem zur Marktchance: So durstig ist KI wirklich

Blue Waterdrop

💧 Weißt Du, wie durstig Deine KI wirklich ist? Jeder Befehl, den Du ChatGPT gibst, kostet Wasser – und zwar einen halben Liter pro 20 Anfragen. Kaum zu glauben, oder? Doch nicht nur KI, sondern auch Halbleiterfabriken schlucken unglaubliche Wassermengen.

🏭 Eine mittelgroße Halbleiterfabrik verbraucht jährlich so viel Wasser wie eine Stadt mit 58.000 Einwohnern. Unternehmen wie 👉Intel, 👉Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. und 👉Samsung Electronics sind einige der großen Namen, die in diesen wasserintensiven Prozessen verwickelt sind. Dabei fließt das meiste Wasser in die Produktion selbst – vorwiegend in Form von Reinstwasser.

🧪 Reinstwasser klingt vielleicht fremd, ist aber Wasser, das nahezu alle Verunreinigungen verloren hat und speziell für die Chipproduktion benötigt wird. Ganze 75 % des Wassers werden allein dafür genutzt, kleinste Partikel wegzuspülen. Ein Reinstwasser-System kostet eine Fabrik immerhin 1 bis 6 % ihrer Gesamtkapitalkosten, ein deutliches Zeichen, wie wertvoll dieser Rohstoff geworden ist.

🔄 Doch es gibt Lösungen: Wasserfiltrationstechnologien, darunter Umkehrosmose, werden immer wichtiger. Durch mehrfache Filtration wird Wasser recycelt, was den Verbrauch deutlich senken kann. Vor allem große Player setzen verstärkt auf Umkehrosmose, da diese Methode die meisten Verunreinigungen herausfiltert.

🌊 Entsalzung und Wasserwiederverwendung sind aktuell heiß diskutierte Themen in Regionen mit Wassermangel. Gerade in Gebieten, wo die großen Halbleiterhersteller sitzen, setzen Städte und Unternehmen vermehrt auf die Wiederaufbereitung von Abwässern. Entsalzungsanlagen direkt neben Fabriken sind ebenfalls auf dem Vormarsch und helfen, den Durst der Industrie zu stillen.

💰 Investoren aufgepasst: Die Wasserknappheit in der Halbleiterindustrie schafft riesige Marktchancen. Allein in wasserbezogene Infrastruktur könnten bis zu 180 Mrd. US-Dollar fließen. Anbieter von Filtrationsanlagen und Wasseraufbereitungssystemen wie 👉Ecolab oder 👉Veolia könnten von dieser Entwicklung besonders profitieren.

📈 Gleichzeitig solltest Du die Risiken kennen: Wenn Halbleiterfabriken in wasserarmen Gebieten stehen, drohen Produktionsausfälle oder hohe Mehrkosten. Diese Tatsache wird zum kritischen Faktor bei Investitionsentscheidungen in diesem Sektor.

🌍 Fazit: Wasser ist nicht nur lebenswichtig, sondern ein entscheidender Faktor für Zukunftstechnologien wie Halbleiter und KI. Es lohnt sich also doppelt, diesen Rohstoff auf Deinem Investitionsradar zu behalten – sowohl aus ökologischer als auch aus finanzieller Sicht.

ETF UNTER DER LUPE

🤑 Hohe Ausschüttungen, große Risiken? Der SuperDividend-ETF im Check

🤑 Bist Du auf der Suche nach saftigen Dividenden und hast ein Auge auf diesen ETF geworfen, der monatlich ausschüttet? Klingt nach einer charmanten Strategie, die Dein Konto regelmäßig füllt, oder? Doch aufgepasst: Wo hohe Renditen locken, lauern häufig auch versteckte Tücken – und genau deshalb schauen wir uns den 👉GLOBAL X SuperDividend UCITS ETF mal etwas genauer an.

🧐 Der ETF kümmert sich um die 100 dividendenstärksten Aktien auf dem Globus, gleichgewichtet und laut eigener Aussage mit einer Ausschüttungsrendite von über 10 %. Verlockend für jeden, der sein Depot monatlich aufpeppen möchte. Aber wir machen uns Sorgen, denn der Fond steht deutlich im Minus.

🌍 Die Grundidee? Der ETF bildet den Solactive Global SuperDividend v2 Index nach, der Firmen mit mindestens 6 % Dividendenrendite versammelt. In dieser illustren Runde landen oft weniger prominente Unternehmen, deren Haupterkennungsmerkmal eine hohe Dividendenrendite ist. Einerseits scharf – andererseits risikoreich, weil manche dieser Firmen eventuell wackelige Geschäftsmodelle haben und ihre üppigen Dividenden möglicherweise nicht ewig aufrechterhalten können.

🏠 Ein Blick auf die Sektoren verrät, dass hier Immobilien, Finanzdienstleistungen und Energie extrem übergewichtet sind: Rund 64 % des Fondsvolumens fließen in genau diese drei Bereiche. Ein solches Klumpenrisiko kann sich rächen, wenn beispielsweise die Ölpreise plötzlich in den Keller rauschen oder ein Finanzcrash um die Ecke biegt. Klar, Du hast hundert Titel, aber die sind eben nicht alle breit gestreut, sondern oft in denselben riskanten Ecken unterwegs.

⚖️ Vorsicht vor der Dividendenfalle: Extrem hohe Renditen deuten bisweilen darauf hin, dass der Aktienkurs bereits massiv unter Druck steht oder das Unternehmen vielleicht nicht mehr topfit agiert. Und kürzt die Firma dann tatsächlich die Dividende, könnten Kursverluste rasch größer werden. So was passiert öfter, als man denkt – gerade jenseits der 10-%-Marke sollte man besonders wachsam sein.

💡 Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei 0,5 %, was im ETF-Bereich mittelmäßig ist. Nicht super, nicht furchtbar. Dass der ETF monatlich ausschüttet, ist natürlich ein Plus, wenn Du stetig Cashflow benötigst. Aber gleichzeitig kann das heißen, dass Gewinne nicht im gleichen Maße im Fonds verbleiben wie bei einer thesaurierenden Variante.

🚀 Unterm Strich kann’s schon reizvoll sein: Du bekommst Deinen Dividendenertrag wie am Schnürchen, was super für Leute ist, die gerne regelmäßig Geld auf dem Konto sehen. Falls Du jedoch planst, Dein Kapital langfristig zu vermehren, solltest Du besser auf andere, diversifizierte Alternativen schielen – etwa global aufgestellte Dividendenaristokraten, die womöglich weniger Nervenkitzel verursachen.

Das Problem? Die Performance ist teils durchwachsen. Klar, im vergangenen Jahr hat der ETF ein Plus von 8,46 % hingelegt, doch seit seiner Auflegung im Februar 2022 steht ein sattes Minus unterm Strich. Dass also hohe Ausschüttungen automatisch zu traumhaften Gesamtrenditen führen, ist bei Weitem nicht ausgemacht.

🌎 Unser Fazit: 👉Diesen ETF kannst Du vielleicht als Beimischung in Betracht ziehen. Heißt: Wenn Du schon einen soliden Kern im Depot hast und einfach mal Lust auf höhere, aber auch risikoreichere Ausschüttungen verspürst, könntest Du ein bisschen Spielgeld hineinpumpen. Bedenke bloß, dass bei derart hohen Renditen die Vola gerne mal Amphetamine nimmt – es kann also stürmisch werden.

 In Summe winken Dir zwar üppige Dividendenausschüttungen, aber dafür musst Du möglicherweise heftige Kursverluste einstecken. Überprüfe unbedingt Deinen persönlichen Risikoappetit und schau Dir das Portfolio im Detail an, bevor Du zuschlägst. Denn auch wenn die Ausschüttungen verlockend sind – ohne solide Geschäftsmodelle hinter den Dividenden bleibt es ein wackliges Spiel.

SCHAU IN DIE APP

🥇 Marktführer im Check: Meistern diese Aktien jede Wirtschaftslage?

Food Aisle on Supermarket

🛒 Egal ob Krise oder Boom – eingekauft wird immer! Doch hast Du Dich schon gefragt, warum manche Einzelhandelsunternehmen nahezu unerschütterlich sind? Heute zeigen wir Dir, warum gerade jetzt drei besonders starke Händler als krisensichere Kandidaten gelten. Während Tech-Aktien zuletzt Federn lassen mussten, versprechen diese Giganten weiterhin stabile Umsätze, satte Gewinne und attraktive Wachstumschancen.

💡 Erfahre, was diese Einzelhandelsriesen besonders macht und warum Analysten ihnen aktuell noch viel Kurspotenzial zutrauen ab sofort im Discover-Bereich der 👉ZERO-App.

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Erstellung und Verbreitung: Dieser Beitrag wurde von einem Redakteur der Finanzen.net GmbH, Gartenstraße 67, 76135 Karlsruhe, erstellt. Wir, die Finanzen.net Zero GmbH, haben diesen Beitrag unverändert in diesem Mailing übernommen. Die Finanzen.net GmbH hat uns zugesichert, dass dieser Beitrag mit größter Sorgfalt erstellt und zuvor keinem anderen Empfängerkreis zugänglich gemacht worden ist.

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Die Finanzen.net ZERO GmbH profitiert wirtschaftlich davon, wenn Empfänger dieses Mailings die besprochenen Finanzinstrumente über unsere Brokerfunktion handeln.

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