- Aktien zum Frühstück
- Posts
- 🎓 Selbst Universitäten steigen ein – Bitcoin zwischen Inflationsschutz, ETFs und neuer Marktstruktur
🎓 Selbst Universitäten steigen ein – Bitcoin zwischen Inflationsschutz, ETFs und neuer Marktstruktur

Guten Morgen ,
ein 16 Jahre altes „Experiment“ ist heute 2,4 Billionen US-Dollar wert. 👉Bitcoin hat es geschafft, sich in Rekordzeit in die Top 10 der Weltwährungen zu katapultieren. Das ist, als würde ein Start-up plötzlich im selben Atemzug mit Toyota oder JPMorgan genannt werden.
🏦 Regulierung hat dabei den Turbo gezündet. Die US-Börsenaufsicht SEC hob 2025 das SAB 121 auf, Banken dürfen Bitcoin verwahren, und passende ETPs knacken längst die Milliardenmarke.
🎓 Sogar Harvard investiert 116 Mio. US-Dollar und macht Bitcoin zur fünftgrößten Position – noch vor Google und Nvidia. Wenn selbst Universitäten aufspringen, ist klar: Hier geht es nicht mehr nur um Spekulation.
🌍 Die eigentliche Frage ist: Wird Bitcoin zum „digitalen Gold“ – oder sehen wir in ein paar Jahren eher eine Dotcom-Blase 2.0?
Übersicht
🟢🔴 Tops und Flops
🟢 BitMine Immersion: Ether-Bestand ⬆️ 🟢 TeraWulf: Kurs ⬆️ 🟢 Hut 8: Kurs ⬆️ 🟢 Lemonade: Kurs ⬆️ | 🔴 Upstart Holdings: Kurs ⬇️ 🔴 Circle Internet: Kurs ⬇️ 🔴 Strategy: Kurs ⬇️ 🔴 Grupo Financiero Galicia: Kurs ⬇️ |
Krypto wird Mainstream
🚀 Bitcoin-Adoption: Warum jetzt ETFs und Institutionen den Turbo zünden
💡 Noch vor wenigen Jahren galt 👉Bitcoin für viele Anleger als reines Spekulationsobjekt. Heute – nur 16 Jahre nach seiner Entstehung – hat sich das Bild drastisch gewandelt. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 2,4 Billionen US-Dollar belegt Bitcoin inzwischen Platz acht unter den weltweit größten Währungen. Damit liegt es knapp hinter dem Taiwan-Dollar und knapp vor dem Hongkong-Dollar.
Doch wie konnte es so weit kommen? Die Antwort liegt in einem Zusammenspiel aus regulatorischen Fortschritten, ETF-Boom und wachsender institutioneller Akzeptanz.

🇺🇸 Noch vor einem Jahr lautete die Botschaft der US-Regulierungsbehörden: „Vorsicht, Risiko!“ Heute heißt es: „Kommt rein, das Wasser ist warm.“
Der Wandel kam überraschend schnell
🏦 Banken dürfen Bitcoin verwahren. Die SEC hat das hinderliche Bulletin SAB 121 aufgehoben. Banken müssen Bitcoin-Bestände ihrer Kunden nun nicht mehr als Verbindlichkeiten führen – ein riesiger Schritt, um Krypto-Custody im großen Stil zu ermöglichen.
📜 Neue Gesetze. Mit dem GENIUS Act wurde im Sommer 2025 erstmals ein bundesweiter Rahmen für Stablecoins geschaffen. Weitere Gesetze wie der CLARITY Act und der Anti-CBDC Act haben das Repräsentantenhaus bereits passiert und warten auf die Senatsentscheidung.
🌬️ Politischer Rückenwind. Die US-Regierung positioniert sich offen pro-Bitcoin und setzt dabei auch auf eigene strategische Reserven.
All das nimmt institutionellen Investoren die größten Hürden. Compliance-Barrieren fallen, und plötzlich wird Bitcoin für Banken, Fonds und Versicherungen investierbar.

📈 Ein entscheidender Motor für die jüngste Entwicklung sind börsengehandelte Produkte auf Bitcoin. Sie haben die Kryptowährung für ein breites Anlegerpublikum geöffnet und dabei in Rekordzeit riesige Volumina eingesammelt. Noch nie zuvor konnte ein neu aufgelegtes Finanzprodukt so schnell zweistellige Milliardenbeträge an verwaltetem Vermögen erreichen.
👉 Zum Vergleich: Goldbasierte Produkte existieren seit rund 20 Jahren und bringen es auf ein Volumen im hohen dreistelligen Milliardenbereich. Die Bitcoin-Pendants haben in kürzester Zeit bereits fast gleichgezogen – ein Hinweis auf den enormen Nachfragedruck.
Einige Zahlen verdeutlichen die Dimension
Die jüngsten 👉Bitcoin-Produkte zählen bereits zu den größten am Markt, obwohl vergleichbare Fonds meist über ein Jahrzehnt benötigten, um in diese Liga vorzudringen.
💸 Mit ihren Verwaltungsgebühren sind sie für die Anbieter hochprofitabel.
🏢 Mehr als 1.600 institutionelle Investoren haben schon investiert – ein Vielfaches dessen, was andere Fondsstarts im ersten Jahr erreichen.
Damit erscheint klar: Bitcoin ist längst von der Nische zum Standard-Baustein in Portfolios aufgestiegen.
🎓 Universitäten und Konzerne steigen ein
Besonders spannend: Selbst konservative Investoren wie Universitätsstiftungen oder große Unternehmen öffnen sich.
Die Harvard University investierte 116,7 Mio. US-Dollar in einen Krypto-Fonds. Damit ist Bitcoin inzwischen Harvards fünftgrößte Beteiligung – noch vor Google und Nvidia.
Auch die Brown University verdoppelte ihre Position auf über 13 Mio. US-Dollar.
Wenn solch traditionsreiche Institutionen den Schritt wagen, zeigt das: Bitcoin wird als ernstzunehmender Bestandteil moderner Portfolios angesehen.
Auf Unternehmensseite dominiert das Beispiel 👉Strategy. Mit inzwischen 629.000 Bitcoins in der Bilanz erzielte das Unternehmen bereits 5,8 Mrd. US-Dollar Gewinn aus seinen Beständen – und übertraf damit jeden Titel im S&P 500. Insgesamt halten 35 Unternehmen substanzielle Bitcoin-Mengen, was einem projizierten Gesamtvolumen von knapp 1 Mio. Bitcoins entspricht.
🔍 Ein oft diskutiertes Argument: Bitcoin als „digitales Gold“ und Absicherung gegen Inflation. Doch die Forschung zeichnet ein gemischtes Bild.
📊 Studien zeigen, dass Bitcoin nach positiven Inflationsschocks durchaus steigt.
Seit Corona ist dieser Effekt schwächer geworden, während Gold seine Rolle als klassischer Inflationsschutz eher ausgebaut hat.
Internationale Vergleiche: In Kanada und Indien gibt es eine klare Korrelation mit Inflation, in den USA und der Eurozone dagegen nicht.
Die Schlussfolgerung: Bitcoin kann Inflationsschutz sein, muss es aber nicht – der Kontext ist entscheidend.
🏦 Auch die Verteilung der Bitcoin-Bestände zeigt die Reifung des Marktes.
Mid-Tier-Investoren (100–1.000 Bitcoins) steigerten ihren Marktanteil auf über 23 %.
Adressen mit mehr als 10.000 Bitcoins verloren leicht und liegen nun bei 14,7 %.
Das bedeutet: Bitcoin ist nicht mehr nur Spielwiese für Einzelne. Die Struktur wird breiter, gesünder, institutioneller.
Global besitzen rund 4 % der Weltbevölkerung direkt Bitcoin. Besonders hoch ist die institutionelle Durchdringung in den USA und Singapur, wo fast die Hälfte aller Asset-Management-Firmen digitale Assets hält.

⚙️ Parallel dazu hat sich auch die Marktinfrastruktur professionalisiert:
64 % der Krypto-Hedgefonds nutzen quantitative Algorithmen.
High-Frequency-Trading ist um 25 % gewachsen.
Staking-Strategien verwalten über 10,5 Mrd. US-Dollar.
Das zeigt: Bitcoin ist längst kein anarchisches Randphänomen mehr, sondern in den Strukturen der Finanzwelt angekommen.
🌍 Der Blick nach vorn
Die Fakten sind eindeutig: Bitcoin hat eine Transformation durchlaufen – von der Nischenanlage zum strukturellen Bestandteil institutioneller Portfolios.
86 % aller Institutionen haben heute Krypto-Exposure oder planen es.
59 % wollen mehr als 5 % ihres verwalteten Vermögens in Kryptowährungen investieren.
Für Dich als Privatanleger bedeutet das: Ein kleiner Portfolioanteil in 👉Krypto-ETPs kann Sinn ergeben – ähnlich wie bei Gold. Harvard setzt auf 0,2 %, was dem globalen Marktanteil entspricht. Das könnte ein guter Richtwert sein.
Aber Achtung: Auch wenn die Chancen groß sind, darfst Du die Risiken nicht ausblenden. ETF-Auswahl, Verwahrstellen und Positionierung spielen eine zentrale Rolle.
📊 Fazit: In nur 16 Jahren hat es Bitcoin geschafft, von einer Idee in einem Whitepaper zu einer Anlageklasse im Billionenbereich zu reifen. Ob als „digitales Gold“, als Diversifikator oder als langfristige Wette auf ein neues Finanzsystem – Bitcoin ist heute mehr als Spekulation. Die Frage ist vielleicht gar nicht mehr, ob Bitcoin in Portfolios gehört, sondern nur, wie groß der Anteil sein sollte. Was meinst Du?
Welche Rolle wird Bitcoin in Deinem Portfolio spielen? |
Login oder Abonnieren um an umfragen teilzunehmen. |
Breit streuen
🧠 Bitcoin & Co. im Paket: Einfacher geht’s nicht
Auch in Europa wächst das Interesse an breit gestreuten, physisch besicherten Krypto-Produkten. Eines davon: das 👉CoinShares Finanzen.net Top 10 Crypto ETP.
🚀 Das ETP bietet Dir Zugang zu den zehn größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung – ganz ohne Wallet, Private Key oder Self-Custody.
Die Replikation erfolgt physisch, also durch echte Coins, die bei einem regulierten Verwahrer sicher hinterlegt sind.
Das Besondere: Neben der Kursentwicklung partizipierst Du auch an Staking-Erträgen, die vierteljährlich thesauriert werden.
📦 Die Gewichtung des ETP basiert auf dem 3-Monats-Durchschnitt der Marktkapitalisierung der Coins. Das sorgt für mehr Stabilität und reduziert kurzfristige Ausreißer.
Die aktuelle Zusammensetzung:
Bitcoin (BTC): 35,00 %
Ethereum (ETH): 29,29 %
Ripple (XRP): 16,97 %
Solana (SOL): 8,49 %
Cardano (ADA): 3,22 %
Tron (TRX): 2,91 %
Chainlink (LINK): 1,14 %
Stellar (XLM): 1,07 %
Avalanche (AVAX): 1,05 %
Litecoin (LTC): 0,85 %
Auffällig: BTC und ETH dominieren mit zusammen rund 65 % Gewichtung – das bringt Stabilität, aber auch Konzentrationsrisiko.
📈 Seit Auflage konnte das ETP um 73 % zulegen. Die Entwicklung 2025 ist jedoch holprig:
Year-to-Date: +1,5 %
Letzte 6 Monate: +8,9 %
Letzter Monat: -3,2 %

Der maximale Drawdown seit Auflage liegt bei -38,61 % – kein Kindergeburtstag, aber typisch für Kryptomärkte.
💡 Was macht das ETP besonders?
Staking-Rewards: Einige der enthaltenen Coins wie Cardano, Solana oder Tron bieten regelmäßige Staking-Erträge. Diese fließen direkt in den Wert der ETP-Anteile ein – vielleicht ein spannender Renditeturbo in ruhigen Marktphasen.
Regulatorischer Filter: Meme-Coins, Stablecoins und Privacy-Coins sind explizit ausgeschlossen. Damit erfüllt das Produkt gängige Regulierungsstandards und verringert das Risiko von plötzlichen Delistings.
Thesaurierend: Erträge werden reinvestiert – ideal für langfristig orientierte Anleger.
🛡️ Ein großer Vorteil gegenüber klassischen Krypto-Investments: Du musst Dich nicht selbst um Verwahrung oder Steuerfragen kümmern. Die Coins werden physisch hinterlegt und insolvenzsicher verwahrt.
Dennoch: Absolute Sicherheit gibt es auch hier nicht. Sollte der Emittent in Schieflage geraten, greifen zwar Schutzmechanismen – ein Restrisiko bleibt.
🔄 Die Zusammensetzung wird vierteljährlich angepasst. Das schützt vor Klumpenrisiken, wenn sich ein Coin überproportional entwickelt – oder plötzlich an Relevanz verliert.
Beispiel: Sollte Dogecoin oder Shiba Inu plötzlich nach Marktkapitalisierung in die Top 10 aufsteigen, würden sie trotzdem nicht aufgenommen, da sie unter die ausgeschlossenen Meme Coins fallen.
⚖️ Chancen für Anleger
Diversifikation über zehn Coins senkt das Einzelrisiko.
Physische Hinterlegung reduziert Kontrahentenrisiken.
Zugang zu Staking-Rewards – ohne technisches Know-how.
Rebalancing & Filtermechanismen sorgen für Qualität im Portfolio.
Einfacher Zugang über Zero.
🧐 Fazit: Für wen ist das ETP geeignet?
Wenn Du …
✔️ breit gestreut in Krypto investieren willst,
✔️ Dich nicht um Verwahrung kümmern möchtest,
✔️ von Staking-Boni profitieren willst
✔️ und bereit bist, Schwankungen auszuhalten,
… dann könnte das CoinShares Finanzen.net Top 10 Crypto ETP genau Dein Produkt sein.
Du bekommst ein professionell verwaltetes, physisch hinterlegtes Krypto-Portfolio mit transparenter Struktur, regelmäßiger Neugewichtung und attraktiver Reward-Komponente.
Für Langfrist-Investoren, die an das Potenzial von Blockchain und Krypto glauben, ist das womöglich eine recht spannende Beimischung mit solidem Set-up. Aber denk daran: Geldanlage ist Chefsache – nämlich Deine eigene. Ohne eigenes Research geht es nicht!
Wie hat Dir der Newsletter heute gefallen? |
Login oder Abonnieren um an umfragen teilzunehmen. |
Erstellung und Verbreitung: Dieser Beitrag wurde von einem Redakteur der Finanzen.net GmbH, Gartenstraße 67, 76135 Karlsruhe, erstellt. Wir, die Finanzen.net Zero GmbH, haben diesen Beitrag unverändert in diesem Mailing übernommen. Die Finanzen.net GmbH hat uns zugesichert, dass dieser Beitrag mit größter Sorgfalt erstellt und zuvor keinem anderen Empfängerkreis zugänglich gemacht worden ist.
Interessen und Interessenkonflikte: Der erstellende Redakteur hält Eigenpositionen an den besprochenen Finanzinstrumenten.
Die Finanzen.net ZERO GmbH profitiert wirtschaftlich davon, wenn Empfänger dieses Mailings die besprochenen Finanzinstrumente über unsere Brokerfunktion handeln.
Disclaimer: Wir, die Finanzen.net ZERO GmbH, übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in diesem Beitrag enthaltenen Informationen. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot, eine Aufforderung zum Erwerb oder Verkauf eines Finanzinstruments, noch eine Empfehlung oder Anlageberatung dar. Eine Anlageentscheidung sollte keinesfalls ausschließlich auf die Informationen in diesem Beitrag gestützt werden. Geldanlagen in Finanzinstrumente sollten immer unter langfristigen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der persönlichen Kenntnisse, Erfahrungen, finanziellen Verhältnisse und Anlageziele getätigt werden. Anleger sollten bedenken, dass sie bei der Investition in Finanzinstrumente Verluste bis zum Totalverlust des investierten Kapitals (bei einigen Finanzinstrumenten sogar über das eingesetzte Kapital hinaus) erleiden können. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.