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📉 Nemetschek im freien Fall: Totalschaden oder Dein schnellster Weg zur marktschlagenden Rendite?

Nemetschek crasht trotz Rekord. Kaufchance oder Falle? Wir prüfen den Absturz und die besten Aktien für den digitalen Bau.

Guten Morgen ,

vergiss staubige Baupläne und matschige Gummistiefel. Auf den Baustellen der Welt regieren jetzt die Algorithmen. Während andere noch Steine zählen, füllen kluge Anleger ihre Depots mit digitalem Beton. Du fragst Dich, warum ein Weltmarktführer plötzlich 44 % billiger ist? Wir haben das Fundament geprüft und die Fassaden abgeklopft.

Diese Ausgabe zeigt Dir, wer im digitalen Goldrausch die schärfsten Schaufeln hält. Wir blicken hinter die Kulissen der Giganten und entlarven die wahren Renditechancen. Viel Freude beim Lesen!

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Der Fear & Greed Index misst die aktuelle Stimmung am Aktienmarkt – von extremer Angst (0) bis zu gieriger Euphorie (100). Quelle: CNN

Pause

❄️ Kurzer Boxenstopp: Wir ölen die Analyse-Maschine

Wir verabschieden uns zum 16. Februar in eine kurze Newsletter-Pause, um neue Investment-Ideen zu finden, spannende Unternehmen zu analysieren und ein paar Kennzahlen auf den Zahn zu fühlen. Aktien zum Frühstück pausiert in dieser Zeit.

 Am 23. Februar 2026 sind wir wieder für Dich da. Bis dahin wartet in unserem Archiv noch so manche Überraschung auf Dich.

Wunsch-Analyse der Zero-Community

🏗️ Nemetschek-Analyse: Milliarden-Umsatz trifft auf Kurssturz

Während der Aktienkurs von 👉Nemetschek um 44 % in die Tiefe rauschte, knallten in der Münchener Konzernzentrale vermutlich die Sektkorken. Warum? Weil das Unternehmen 2025 erstmals die Schallmauer von einer Milliarde Euro Umsatz durchbrochen hat. Du stehst hier vor einem klassischen Börsenrätsel: Ein Hidden Champion – also ein Weltmarktführer, den außerhalb der Branche kaum jemand kennt – liefert Rekordzahlen, während die Börse ihn abstraft. Ist das die Einstiegschance Deines Lebens oder fällst Du in ein offenes Messer?

👉Nemetschek ist das digitale Rückgrat der Bauwelt. Das Unternehmen verkauft keine Bagger, sondern Intelligenz. Der Kern ist BIM (Building Information Modeling), eine Methode zur vernetzten Planung und Ausführung von Gebäuden mittels digitaler Modelle. Das Ziel: Effizienz. In einer Branche, die traditionell mehr Zement im Kopf als Bits im Rechner hat, ist das eine Goldmine.

Das Geschäft verteilt sich auf vier Säulen:

  • Design (49 % Umsatzanteil): Hier arbeiten Architekten und Ingenieure. Es ist der Einstieg in das Nemetschek-Universum.

  • Build (34 %): Der profitabelste Bereich mit einer EBITDA-Marge von 37,7 %. Das EBITDA beschreibt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und gilt als Maßstab für die operative Kraft.

  • Media (12 %): Hier entstehen 3D-Animationen für Filme.

  • Manage (5 %): Die Verwaltung von Gebäuden

Das Jahr 2025 war für 👉Nemetschek operativ ein Triumphzug. Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um 22,6 % auf 1,16 Milliarden Euro. Damit hat der Konzern seine eigenen Prognosen sogar noch überholt. Besonders beeindruckend: 92 % dieser Umsätze sind wiederkehrend. Nemetschek hat das Modell von Einmal-Lizenzen fast vollständig auf SaaS (Software as a Service) umgestellt. Das bedeutet: Die Einnahmen fließen wie ein steter Bach über Abonnements, statt wie ein Regenschauer einmalig aufzuploppen.

Im vierten Quartal 2025 legte das Unternehmen noch eine Schippe drauf. Die EBITDA-Marge sprang auf 32,9 %. Analysten hatten mit deutlich weniger gerechnet. Das zeigt: Nemetschek kann wachsen und dabei gleichzeitig die Kosten im Griff behalten.

👉Nemetschek kauft sich Wachstum ein, aber mit Plan. Für rund 770 Millionen Euro haben sie GoCanvas geschluckt. Diese Firma bietet Lösungen für die papierlose Datenerfassung auf Baustellen an. Das passt perfekt zur Strategie, die „Feldarbeiter“ – also die Leute mit dem Helm direkt vor Ort – mit den Planern im Büro zu vernetzen.

Und dann ist da das Modewort KI. Doch bei Nemetschek ist es mehr als Marketing-Gerede. Seit 2025 rollt der Konzern einen eigenen AI Layer aus. Das ist eine technologische Zwischenschicht, die in alle Programme integriert wird. Nutzer können ihre Software dann in natürlicher Sprache steuern oder Risiken auf der Baustelle automatisch durch Algorithmen erkennen lassen. Mit der Übernahme von Firmus AI sicherten sie sich zudem Know-how für die automatisierte Fehlererkennung. KI ist hier ein Werkzeug, das die extrem komplexe Planung vereinfacht.

Warum also der Kurssturz? Die Börse hatte Nemetschek mit einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von über 50 bewertet – das war pure Euphorie. Aktuell liegt das erwartete KGV bei etwa 38,5. Das ist historisch gesehen günstig, denn im Zehnjahresschnitt lag der Wert bei 57.

Das PEG-Ratio, welches das KGV ins Verhältnis zum Gewinnwachstum setzt, liegt bei 1,4. Ein Wert unter 1 gilt als Schnäppchen, doch für einen Qualitätswert wie Nemetschek ist 1,4, aus Sicht einiger Analysten, recht fair. Der freie Cashflow-Multiplikator von 25 unterstreicht, dass Du hier kein Luftschloss kaufst, sondern ein Unternehmen, das echtes Geld verdient.

Also: Der Markt für BIM-Software soll bis 2030 auf über 15 Milliarden US-Dollar anwachsen. Nemetschek hält global bereits rund 25 % Marktanteil. Während Konkurrenten wie Autodesk oder Trimble kämpfen, liefert Nemetschek zweistellige Wachstumsraten.

Sicher, es gibt Risiken: steigende Zinsen, schwächelnde Baukonjunktur oder geopolitische Spannungen. Doch der Zwang zur Digitalisierung ist im Bauwesen mittlerweile alternativlos. Wer heute noch mit Papierplänen baut, verliert morgen gegen die Konkurrenz.

Viele Analysten sind optimistisch: Das mittlere Kursziel liegt bei 124,95 Euro. Beim aktuellen Kurs von rund 72 Euro ist das ein theoretisches Potenzial von fast 70 %. Wenn Du an die Digitalisierung von Stahl und Stein glaubst, könnte dieser Dip genau Dein Einstieg sein.

Peers

👷 Bit für Bit zum Gewinn: Die Giganten der Bau-Software

Die Baustelle der Zukunft besteht aus Bits und Bytes, nicht nur aus Beton und Stahl. Während Du diese Zeilen liest, vermessen Drohnen das Gelände und Software-Algorithmen berechnen, wie man mit weniger Material stabiler baut. In diesem digitalen Goldrausch kämpfen neben Nemetschek einige Giganten um die Vorherrschaft. Wir schauen uns an, wessen Aktie Dein Depot besonders stabil betonieren könnte.

👉Autodesk ist der unangefochtene König auf der digitalen Baustelle. Mit einem Marktanteil von 65 % im Bereich CAD – also der computergestützten Konstruktion – gibt das Unternehmen den Takt an. Doch selbst Könige bluten: Im vergangenen Jahr verlor die Aktie 18 % an Wert.

Für Dich könnte das eine Chance sein. Analysten sehen ein Aufholpotenzial von 23 %. Und das Unternehmen wandelt sich gerade vom Software-Verkäufer zum Plattform-Dirigenten. Mit einem KGV von 52 ist das Papier zwar kein Schnäppchen, aber die Marktmacht ist gewaltig. Wer einmal mit den Programmen AutoCAD oder Revit arbeitet, wechselt so schnell nicht mehr.

Wenn Du auf reines Wachstum setzen willst, führt an 👉Procore wohl kein Weg vorbei. Das Unternehmen ist cloud-native, es wurde also direkt für das Internetzeitalter geboren und schleppt keinen digitalen Ballast mit sich herum. Die Bruttomarge – der Anteil vom Umsatz, der nach Abzug der Herstellungskosten übrig bleibt – liegt bei 81,2 %. Das zeigt: Procore kann extrem effizient skalieren. Das Risiko? Die Baubranche ist konservativ und hinkt bei der Digitalisierung oft hinterher.

👉Bentley Systems hingegen ist der Spezialist für das Grobe: Brücken, Straßen, Kraftwerke. Mit einem jährlichen wiederkehrenden Umsatz von 1,41 Milliarden Dollar ist Bentley eine Bank für konservative Anleger. Aber Vorsicht: Das Wachstum von 10 % ist für einen Cloud-Anbieter eher mager. Es ist ein Investment für den langen Atem, nicht für den schnellen Euro.

Software ist schön und gut, aber irgendjemand muss den Bagger steuern. Hier kommt 👉Trimble ins Spiel. Trimble verbindet Hardware mit Software. Ihre 3D-Maschinensteuerung sorgt dafür, dass Projekte, die früher zwölf Monate dauerten, in neun Monaten fertig werden. Bei Trimble liegt das Umsatzplus der letzten Dekade bei 58 %. Mit einer Bruttomarge von 67,6 % verdient das Unternehmen prächtig. Analysten sehen hier ein Aufwärtspotenzial von über 30 %, falls der Markt Trimble fair bewertet.

Ähnlich arbeitet 👉Hexagon aus Schweden. Sie fangen die Realität ein. Mit Laserscannern und Sensoren erstellen sie digitale Abbilder der echten Welt. Hexagon ist sowohl Konkurrent als auch Partner für alle anderen Player. Wenn Du auf die gesamte Wertschöpfungskette der Digitalisierung setzen willst, gehört Hexagon sicherlich auch in Dein Blickfeld.

Der französische Gigant 👉Dassault Systèmes ist breiter aufgestellt als die Konkurrenz. Sie machen nicht nur Bau, sondern auch Autos, Flugzeuge und Medizintechnik. Im Jahr 2024 setzten sie über 6,2 Milliarden Euro um. Beeindruckend: 80 % ihrer Software-Umsätze fließen regelmäßig über Abos. Das schafft Sicherheit. Mit einer operativen Marge – dem Gewinnanteil aus dem eigentlichen Geschäft – von fast 32 % und einer prall gefüllten Kasse von 1,46 Milliarden Euro ist Dassault der Fels in der Brandung für Dein Portfolio.

Du hast die Wahl: Willst Du das Risiko des Cloud-Disruptors Procore, die Marktmacht von Autodesk oder die Solidität von Dassault? Die Bauindustrie wird sich digitalisieren, daran führt kein Weg vorbei. Der Markt für BIM – das Building Information Modeling, bei dem alle Daten eines Gebäudes digital vernetzt werden – wächst unaufhaltsam.

Für ein ausgewogenes Depot bietet sich vielleicht eine Mischung an: Nimm die Stabilität der Franzosen (Dassault), kombiniere sie mit der Hardware-Expertise von Trimble und setze mit Autodesk auf eine Erholung des Marktführers. So könntest Du Dir ein Fundament gießen, das auch bei Börsenstürmen nicht wackelt.

Webinar

🚀 KI-Hype oder Schulden-Crash: Wohin rollt Dein Depot 2026?

Die KI-Rallye lässt die Depots glühen, doch brennt unter der Oberfläche schon die Zündschnur einer gewaltigen Schuldenbombe? Du fragst Dich wahrscheinlich, ob die glorreichen KI-Gewinner Dich weiter zum Mond schießen oder ob die explodierende Zinslast Dein Kapital in den Keller reißt. André Stagge räumt 👉am 19. Februar ab 18 Uhr mit den Mythen auf und zeigt Dir, welche tektonischen Kräfte das Börsenjahr 2026 wirklich bewegen.

Wir blicken gemeinsam tief in den Abgrund der Rekordverschuldung und analysieren, warum Investment-Legende Warren Buffett aktuell auf einem gigantischen Cash-Berg sitzt. Ist der Buffett-Indikator ein Warnsignal, das Du auf keinen Fall ignorieren darfst? Wenn nur noch eine Handvoll Schwergewichte den gesamten Markt dominiert, steigt zwar die Gier, aber eben auch die Gefahr heftiger Kursbeben durch die extreme Marktkonzentration.

Damit Du nicht im Dunkeln tappst, liefert André Stagge Dir messerscharfe Handlungsansätze für Dein Depot. Du lernst bewährte Trading-Strategien wie die 200-Tage-Linie kennen und erfährst, wie Du Gold und Bitcoin taktisch klug einsetzt. Egal ob saisonale Muster oder der Umgang mit ungeraden Börsenjahren – du bekommst ein Regelwerk an die Hand, das Dein Risikobewusstsein schärft und Struktur in Dein Handeln bringt.

Sei kein Zuschauer, wenn die Weichen für Dein Geld gestellt werden. Melde Dich jetzt für 👉das Webinar am Donnerstag, den 19. Februar, an. Zwischen KI-Euphorie und Schuldenrealität benötigst Du einen klaren Kompass – wir liefern ihn Dir direkt nach Hause.

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