- Aktien zum Frühstück
- Posts
- 🛡️ Geopolitische Spannungen als Kurstreiber: Die Schattenseiten der boomenden Verteidigungsindustrie
🛡️ Geopolitische Spannungen als Kurstreiber: Die Schattenseiten der boomenden Verteidigungsindustrie

Das erwartet Dich heute
EDITORIAL
Guten Morgen ,
Du fragst Dich, ob das alles noch mit rechten Dingen zugeht? US-Präsident Trump verkündete 25 % Zölle auf alle Autoimporte – ein Hammer, der ab dem 3. April gelten soll. Damit fallen nicht nur Kanada und Mexiko unter die Strafzölle, sondern auch Europa und Asien.
📉 Analysten warnen bereits vor gravierenden Folgen. Laut UBS könnte ein 25-%‑Zoll für 👉Ford und 👉GM erhebliche Gewinneinbußen bedeuten; Wedbush spricht gar von einem „hurricane-like headwind“. Kein Wunder, dass Ford, GM, 👉Stellantis und 👉Tesla sich vorerst nicht äußern – hier geht es um handfeste Margen.
🌎 Rückschlag für alle Seiten: In Europa fühlt man sich vor den Kopf gestoßen, und manche Länder erwägen Gegenzölle. Gleichzeitig werden Cabrios in Deutschland ohnehin immer unbeliebter: Laut KBA waren 2024 nur noch knapp 41.000 Neuzulassungen zu verzeichnen, bei nur 1,5 % Marktanteil. Früher gab’s mal über 70.000 pro Jahr und richtig viele Hersteller, jetzt bleibt das Angebot verschwindend gering.
🚙 Rural America, das Trump so treu unterstützt hat, schaut ebenfalls besorgt in die Zukunft. Viele Farmer fürchten weitere Einbußen durch Vergeltungsmaßnahmen wichtiger Handelspartner – immerhin kaufen China, Kanada und Mexiko einen großen Teil der US-Agrarprodukte. Schon heute steckt mancher Landwirt tief in den Kosten, die Sojabohnenpreise sind im Keller und niemand erwartet große Gewinne.
🌾 Die nächste Eskalationsstufe droht bereits am 2. April, wenn Trump sein „reciprocal tariff“-Paket vorstellen will. Das könnte erneut die Landwirtschaft hart treffen: Wer Kaffeebohnen oder Kakao nicht selbst anbaut, muss sie importieren – und bei Strafzöllen steigt der Preis. Das US-Landwirtschaftsministerium rechnet mit 170,5 Mrd. US-Dollar Agrarexporten dieses Jahr – das ist eine Riesensumme, perfekt für Reaktionen aus dem Ausland.
🔧 Dennoch hält Trump an seiner Strategie fest. Da wirkt die kleine Ausnahme für US-Teile bei Importautos wie ein schwacher Trost. Mancher Analyst sieht zwar einen winzigen Vorteil für US-Hersteller, doch wenn die Zölle die Kosten für Teile weiter hochtreiben, droht Stress bei Produktion und Gewinnmargen.
🔥 Unterm Strich sehen wir eine aufgeladene Stimmung. Hohe Autozölle dürften die Preise in den USA erhöhen, Cabrios verschwinden weiter vom Markt und US-amerikanische Farmer fürchten den nächsten Schuss im globalen Handelskrieg. Ob das am Ende wirklich „America First“ ist, bleibt abzuwarten.
ÜBERSICHT
🟢🔴 Auf und Ab an den Märkten
🚗 Mercedes-Benz drohen durch die neuen US-Zölle von 25 % erhebliche Gewinneinbußen.
🏎️ Auch Porsche könnte infolge der US-Strafzölle bis zu einem Viertel seines operativen Gewinns verlieren.
⚙️ Stellantis leidet ebenfalls stark unter den neuen Autozöllen der USA und fällt an der Börse.
🖨️ 3D Systems enttäuscht Anleger mit schwachem Quartal und vorsichtigem Umsatz-Ausblick.
🔬 MicroVision kämpft trotz neuer Finanzierung weiter mit sinkenden Umsätzen und schwacher Börsenstimmung.
💣 BMW will den Taxidienst Freenow verkaufen und beendet damit den gemeinsamen Mobilitäts-Versuch mit 👉Mercedes.
*Der Fear & Greed Index von CNN ist ein Instrument zur Messung der aktuellen Stimmung am Aktienmarkt, das auf dem Prinzip beruht, dass extreme Angst die Aktienkurse senken kann, während extreme Gier sie nach oben treibt. Er stellt Daten aus sieben verschiedenen Indikatoren zusammen, die sich auf das Verhalten des Aktienmarktes beziehen, darunter Marktdynamik, Aktienkursstärke und Marktvolatilität, um einen Wert zwischen 0 (für extreme Angst) und 100 (für extreme Gier) zu ermitteln.
AKTIE DES TAGES
🚨 Check Engine! Warum AutoZone gerade jetzt spannend sein könnte
😰 Nichts jagt Autofahrern wahrscheinlich mehr Angstschweiß auf die Stirn als eine unvermittelte Motorwarnlampe. Verständlich, oder? Schließlich klettern die Preise für Autoreparaturen sogar schneller als die offizielle Inflationsrate.
📈 AutoZones Aktie zeigt sich dagegen standhaft – zuletzt notierte der Kurs bei etwa 3.400 Euro. Zwar drückten mögliche Zölle auf Stahl und Aluminium kurzzeitig die Laune der Anleger, doch das könnte für Dich tatsächlich eine ziemlich spannende Einstiegschance darstellen. Manchmal braucht es nur ein bisschen Mut, um in turbulenten Zeiten zuzupacken.
🌎 Außerhalb der USA expandiert 👉AutoZone kräftig: In Mexiko und Brasilien verzeichnet der Konzern solide Zuwächse. Okay, das vergleichbare Umsatzwachstum in den USA war mit 0,5 % alles andere als spektakulär. Aber wenn man Währungsschwankungen bereinigt, stieg die Kennzahl immerhin auf 2,9 %, und das internationale Geschäft kletterte beinahe 10 % nach oben.
🛠️ Die eigentliche Trumpfkarte von 👉AutoZone: Das kommerzielle Segment für Werkstätten und Mechaniker hat zuletzt um über 7 % zugelegt. Gerade hier kommt es auf schnelle Lieferzeiten und zuverlässige Teileversorgung an. Während mancher Rivale da Schwierigkeiten hat, brilliert AutoZone mit seiner ausgefeilten Logistik – kein Wunder, dass 👉Advance Auto Parts etwas hinterherhinkt.
💸 Noch ein weiteres Highlight: AutoZone betreibt seit Jahren engagierte Aktienrückkäufe. Jüngst wurde die Anzahl der umlaufenden Aktien um über 3 % reduziert, und über ein Jahrzehnt gesehen hat sich die Aktienanzahl beinahe halbiert. Das steigert für Dich nicht nur den Wert jedes verbleibenden Anteils, sondern kann langfristig auch den Gewinn je Aktie ordentlich befeuern.
📊 Viele Analysten glauben an ein starkes Geschäftsjahr 2025 und rechnen mit einem Gewinnplus von rund 13 % auf etwa 170 US-Dollar je Aktie. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt aktuell bei 23 und damit über dem eigenen historischen Durchschnitt von 17,6, aber klar unter dem von 👉O’Reilly Automotive (knapp 30). Eine Premiumbewertung – ja –, aber im Branchenvergleich immer noch attraktiv.
⚠️ Klar, Zölle sind ein Risiko: Steigt der Einkaufspreis für wichtige Komponenten, könnte die Marge schrumpfen. Die Bruttomarge von über 50 % ist im Autoteile-Sektor zwar sensationell, aber steigende Kosten könnten anteilig an die Kunden weitergereicht werden. Da ein Großteil der Teile bei AutoZone allerdings nur um die 30 US-Dollar kostet, dürften kleinere Preiserhöhungen eher hingenommen werden.
🚧 Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die nachlassende Lust vieler Kunden am Do-it-yourself-Schrauben. Wenn die Leute an Wartung und Co. sparen, drückt das natürlich kurzfristig auf Umsatz und Gewinn. Doch auf lange Sicht spricht viel für AutoZone: Die US-Fahrzeugflotte ist inzwischen über 12 Jahre alt, und wenn’s kriselt, werden Autos eben repariert statt ersetzt.
⏳ Fazit: Trotz Unsicherheiten bei Zöllen und schwächeren DIY-Verkäufen erscheint 👉AutoZone gut aufgestellt, punktet mit starkem kommerziellem Wachstum und kauft aggressiv eigene Aktien zurück. Wer eine defensive Aktie mit Wachstumspotenzial sucht und kurzfristige Risiken verkraftet, könnte bei AutoZone fündig werden.
RÜSTUNG
⚠️ Verteidigungsaktien: Vorsicht vor der hohen Bewertung
🎯 Verteidigungsaktien gehören weiterhin zu den heiß diskutierten Themen an den Börsen. Mit der Rückkehr Trumps ins Weiße Haus und seiner „America First“-Politik werden viele Karten neu gemischt. Doch was bedeutet das für Anleger wie Dich?
📉 Besonders US-Firmen wie 👉Lockheed Martin oder 👉RTX spüren aktuell Unsicherheiten. Nachdem Washington die Militärhilfe für die Ukraine zwischenzeitlich gestoppt hatte, könnten geplante Großaufträge teilweise ins Wanken geraten. Zwar füllen Nachbestellungen der NATO-Staaten weiterhin die Auftragsbücher, doch langfristige Planbarkeit sieht anders aus.
💡 Trotzdem bedeutet Unsicherheit nicht automatisch „schlechte Aussichten“. Unternehmen wie 👉Northrop Grumman profitieren weiterhin von gut finanzierten Projekten wie dem Tarnkappenbomber B-21. 👉Boeing hingegen wartet gespannt auf neue Aufträge für bewährte Modelle wie den Kampfjet F-15EX – hier könntest Du als Anleger auf kurzfristige Chancen setzen.
🚀 Hierzulande ist die Stimmung optimistischer. Europa reagierte blitzschnell auf Trumps Appelle und rüstet jetzt kräftig auf. Aktien wie 👉Rheinmetall (+124 % seit Jahresbeginn), 👉Leonardo (+75 %) oder 👉Airbus profitieren spürbar von dieser Entwicklung.
💼 Doch Vorsicht: Steigende Aktienkurse bedeuten nicht sofort höhere Gewinne. Viele Unternehmen kämpfen mit Lieferengpässen, sodass tatsächliche Umsätze erst verzögert sichtbar werden. Dein Investment sollte daher nicht nur die Kursfantasie, sondern auch die tatsächliche Produktionskapazität berücksichtigen.
🌏 Aber nicht nur der Westen greift tief in die Taschen. Im asiatisch-pazifischen Raum erhöhen Japan und Südkorea massiv ihre Verteidigungsetats. Japan plant, seine Ausgaben bis 2027 auf 2 % des BIP zu verdoppeln, was in absoluten Zahlen 287 Mrd. US-Dollar entspricht – eine historische Wende.
🔮 Dennoch sollten kluge Anleger wie Du sich nicht blind vom Hype treiben lassen. Verteidigungsaktien sind aktuell hoch bewertet, mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen über historischen Durchschnitten. Eine abrupte geopolitische Entspannung könnte schnell zur Neubewertung führen und Deinem Portfolio einen Dämpfer verpassen.
⚙️ Was Du ebenfalls beachten solltest: Lieferkettenprobleme bleiben bestehen. So sanken die Verteidigungsumsätze bei Lockheed und RTX im Jahr 2023, trotz voller Auftragsbücher. Knappheit bei Bauteilen wie Raketenmotoren oder Halbleitern bremste das Wachstum – ein Faktor, der sich 2025 kaum geändert hat.
KI-CHANCE
🚗 Autonom, aber einzigartig: So wird Dein Auto der Zukunft fahren
🎯 Stell Dir vor, Du sitzt in Deinem Auto und es fährt komplett eigenständig, aber nicht langweilig monoton, sondern mit einem unverwechselbaren Charakter. Genau daran arbeiten aktuell namhafte Autobauer wie Porsche, Volvo und Rivian, die autonome Technologien mit markenspezifischem Fahrverhalten kombinieren wollen. Klingt spannend? Schauen wir es uns näher an!
🏎️ Porsche möchte das autonome Fahren zu einem Erlebnis machen. Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck daran, seinen Fahrzeugen durch die InnoDrive-Technologie einen sportlichen und aggressiven Fahrstil zu verleihen – ganz so, als ob Du selbst hinter dem Steuer sitzt. Virtuelle Tests mit Millionen simulierten Fahrstunden sollen sicherstellen, dass ein autonomer Porsche in Zukunft exakt an die Grenzen geht, ohne diese zu überschreiten.
⚠️ Natürlich bleibt dabei die Sicherheit an erster Stelle. 👉Porsche verspricht, dass Systeme wie InnoDrive Kollisionen vermeiden, sicher Abstand halten und zuverlässig die Spur halten. Unterschiedliche Modelle wie der legendäre 911 oder der SUV Macan erhalten dabei jeweils eigene Charakteristiken, sodass das Fahrerlebnis immer zur Persönlichkeit des Autos passt.
🛡️ Volvo, seit Jahrzehnten Vorreiter bezüglich Sicherheit, geht einen anderen Weg. Das schwedische Traditionsunternehmen will seine Fahrzeuge dank umfassender Unfalldaten noch sicherer machen. Dabei setzt Volvo auf künstliche Intelligenz, die sogar natürliche Sprachbefehle versteht – Du kannst Deinem Auto also demnächst einfach sagen, wenn Dir eine Situation auf der Autobahn zu unsicher erscheint.
🤝 Volvos Ansatz setzt auch auf Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern. So könnte Dein zukünftiger Volvo Fußgängern an Zebrastreifen per Licht oder Text signalisieren, wann es sicher ist, die Straße zu überqueren. Damit bleibt nicht nur Dein Fahrerlebnis sicher, sondern Du bist auch noch Teil einer rücksichtsvollen Verkehrswelt.
🌲 Rivian wiederum setzt voll auf Abenteuer. Der US-amerikanische Hersteller elektrischer Geländefahrzeuge möchte autonome Fahrten nutzen, um „langweilige Strecken“ zu automatisieren und spannende Outdoor-Abenteuer zugänglicher zu machen. Stell Dir vor, Dein Rivian bringt Dich zum Startpunkt einer Mountainbike-Strecke und holt Dich nach Deiner Tour ganz bequem am Zielpunkt wieder ab.
🗺️ Doch Rivian denkt noch weiter: Dank Kameras, Radartechnik und Augmented Reality könntest Du unterwegs Hinweise zu Landschaften und historischen Orten erhalten – gewissermaßen eine interaktive Reiseführung. Dein Auto könnte sogar Highlight-Videos Deiner Abenteuer erstellen und direkt auf Social Media teilen, während Du entspannt die Natur genießt.
🔮 Klar ist: Porsche, Volvo und Rivian entwickeln autonome Autos, die nicht nur sicher fahren, sondern auch Deinem persönlichen Fahrstil und Lebensgefühl entsprechen. Ob sportlich, sicherheitsorientiert oder abenteuerlustig – diese Innovationen könnten die Art, wie Du unterwegs bist, nachhaltig verändern. Bleib also neugierig!
SCHAU IN DIE APP
🚀 Große Namen investieren: Ist das Dein Einstiegssignal?
🎯 Top-Investoren setzen gerade klare Signale – und Du kannst profitieren! Ein digitaler Marktplatz zieht derzeit prominente Großinvestoren magisch an. Handgemachte Unikate boomen, und die Nachfrage steigt stetig. Liegt hier Dein nächster Börsen-Hit? Auch nachhaltiges Bitcoin-Mining begeistert inzwischen selbst konservative Investoren.
👟 Dazu kommt ein absoluter Evergreen der Börse, eine Lifestyle-Marke, die Trends setzt und nie aus der Mode kommt. Klingt spannend? Alle Details dazu gibt es ab sofort im Discover-Bereich der 👉ZERO-App.
Wie hat Dir der Newsletter heute gefallen? |
Login oder Abonnieren um an umfragen teilzunehmen. |
Erstellung und Verbreitung: Dieser Beitrag wurde von einem Redakteur der Finanzen.net GmbH, Gartenstraße 67, 76135 Karlsruhe, erstellt. Wir, die Finanzen.net Zero GmbH, haben diesen Beitrag unverändert in diesem Mailing übernommen. Die Finanzen.net GmbH hat uns zugesichert, dass dieser Beitrag mit größter Sorgfalt erstellt und zuvor keinem anderen Empfängerkreis zugänglich gemacht worden ist.
Interessen und Interessenkonflikte: Der erstellende Redakteur hält Eigenpositionen an den besprochenen Finanzinstrumenten.
Die Finanzen.net ZERO GmbH profitiert wirtschaftlich davon, wenn Empfänger dieses Mailings die besprochenen Finanzinstrumente über unsere Brokerfunktion handeln.
Disclaimer: Wir, die Finanzen.net ZERO GmbH, übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in diesem Beitrag enthaltenen Informationen. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot, eine Aufforderung zum Erwerb oder Verkauf eines Finanzinstruments, noch eine Empfehlung oder Anlageberatung dar. Eine Anlageentscheidung sollte keinesfalls ausschließlich auf die Informationen in diesem Beitrag gestützt werden. Geldanlagen in Finanzinstrumente sollten immer unter langfristigen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der persönlichen Kenntnisse, Erfahrungen, finanziellen Verhältnisse und Anlageziele getätigt werden. Anleger sollten bedenken, dass sie bei der Investition in Finanzinstrumente Verluste bis zum Totalverlust des investierten Kapitals (bei einigen Finanzinstrumenten sogar über das eingesetzte Kapital hinaus) erleiden können. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.