🗳️ Der neue Robo-Hype: Kaufst Du Zukunft oder Altmetall?

Roboter jagen 25 Billionen Dollar. So mischen Nvidia, Hyundai und Co. jetzt vielleicht auch Dein Depot auf.

Guten Morgen ,

vergiss C-3PO aus Star Wars. Die echte Revolution klopft gerade an Deine Haustür, und sie trägt einen Akku im Rucksack. Wir stehen vor einem Umbruch, der das Smartphone-Zeitalter wie einen unbedeutenden Kioskbesuch aussehen lassen könnte.

Analysten wittern eine 25-Billionen-Dollar-Chance, während die ersten Blechkameraden bereits Kung-Fu lernen. In dieser Ausgabe sezieren wir für Dich die Robo-Gewinner der Stunde.

Vom heimlichen Marktführer bis zum riskanten KI-Hebel ist alles dabei. Lies jetzt weiter und erfahre, wie Du Dein Depot auf die Ankunft der Humanoiden vorbereitest.

Empfiehl uns weiter auf WhatsApp, Facebook, Signal und Co. Nutze dafür am besten Deinen Referral-Link: https://azf.finanzenzero-newsletter.de/subscribe?ref=PLACEHOLDER

tl;dr

😍 Diese Wertpapiere zeigen wir Dir heute

Jetzt klicken und Zahlen checken:

👉Tesla

👉NVIDIA

👉ABB

👉Fanuc

👉Cognex

Der Fear & Greed Index misst die aktuelle Stimmung am Aktienmarkt – von extremer Angst (0) bis zu gieriger Euphorie (100). Quelle: CNN

Achtung

❄️ Kurzer Boxenstopp: Wir ölen die Analyse-Maschine

Wir verabschieden uns zum 16. Februar in eine kurze Newsletter-Pause, um neue Investment-Ideen zu finden, spannende Unternehmen zu analysieren und ein paar Kennzahlen auf den Zahn zu fühlen. Aktien zum Frühstück pausiert in dieser Zeit.

Am 23. Februar 2026 sind wir wieder für Dich da. Bis dahin wartet in unserem Archiv noch so manche Überraschung auf Dich.

Marktumfeld

🤖 Billionen-Business: Warum Roboter bald Dein Depot erobern könnten

C-3PO und Baymax klopfen nicht mehr nur an die Leinwand, sie stehen in den Startlöchern für Dein Wohnzimmer. Vergiss staubsaugende Flachflundern wie den Roomba, die lediglich stumpf Sensoren abfragen. Die neue Ära gehört der „Embodied AI“ – also der verkörperten Intelligenz, bei der Software endlich einen physischen Körper bekommt, der lernt, greift und läuft. Was gestern noch nach Science-Fiction klang, wird bis 2050 zu einem Markt, den Analysten auf bis zu 25 Billionen US-Dollar schätzen. Zum Vergleich: Das ist eine Dimension, die das Smartphone-Geschäft wie einen unbedeutenden Kioskbesuch aussehen lässt.

Die Wall Street ist regelrecht berauscht. Adam Jonas, Star-Analyst bei Morgan Stanley, hat sogar seinen Fokus von klassischen Autos auf Roboter verlagert. Warum? Weil die Zahlen schwindelerregend sind. Während heute jährlich nur etwa 500.000 klassische Industrieroboter – meist fest verschraubte Ungetüme von Firmen wie Fanuc oder ABB – verkauft werden, steht der Massenmarkt für Humanoide vor der Explosion. Die Bank UBS erwartet bis 2050 weltweit über 300 Millionen dieser künstlichen Helfer.

Besonders China drückt aufs Tempo. Das Land könnte bis 2050 rund 60 % des weltweiten Bedarfs decken, getrieben durch eine rapide alternde Gesellschaft und massiven Arbeitermangel. Wenn du heute in Aktien investierst, kaufst du die Aussicht auf einen Hardware-Markt, der allein bei den Geräten jährlich 9 Billionen Dollar umsetzen könnte.

Noch kosten humanoide Roboter zwischen 100.000 und 200.000 Dollar pro Stück. Das ist zu teuer für den Massenmarkt. Damit der Durchbruch gelingt, muss der Preis auf etwa 20.000 bis 25.000 Dollar fallen – also in den Bereich eines Kleinwagens.

Drei Schwergewichte führen das Rennen an:

Tesla: Elon Musk setzt alles auf eine Karte. Er hat bereits Kapazitäten der Model-S- und X-Linien für die Roboterfertigung geräumt. Sein Ziel: Eine Million „Optimus“-Einheiten pro Jahr. Der Roboter lernt bereits Kung-Fu und sortiert Objekte, während Musk ein langfristiges Umsatzpotenzial von 30 Billionen Dollar wittert.

Hyundai/Boston Dynamics: Mit „Atlas“ haben die Koreaner den vielleicht dynamischsten Athleten im Stall. Er sieht 360 Grad, hebt 50 Kilogramm und arbeitet bei Temperaturen von frostigen -20 bis zu heißen 40 Grad Celsius. Hyundai nutzt hier sein Wissen aus der hocheffizienten Autoproduktion, um die Lieferketten für Roboter zu skalieren.

Figure AI: Deren Modell „Figure 03“ soll als digitale „Rosie“ aus den Jetsons deinen Haushalt schmeißen – vom Wäschefalten bis zum Einräumen der Spülmaschine.

Damit diese Blechkameraden nicht gegen die Wand laufen, brauchen sie Rechenpower. Hier kommt Nvidia ins Spiel. Mit der Plattform „Jetson Thor“ liefert der Chip-Gigant das Gehirn, das über 2.000 Teraflops (Billionen Rechenoperationen pro Sekunde) leistet. Das ist das Rückgrat der „Physical AI“. Roboter werden heute nicht mehr mühsam zeilenweise programmiert. Sie trainieren in virtuellen Welten – sogenannten Foundation Models – und übertragen das Gelernte auf die Realität.

Die Robotik-Revolution ist wahrscheinlich keine Frage des „Ob“, sondern nur noch des „Wann“. Wenn die Kosten durch Massenproduktion um 70 % fallen, wird der Roboter in deinem Haus so normal sein wie heute dein Internetanschluss.

Screening

🏭 Von ABB bis Fanuc: Die Cash-Maschinen hinter dem Roboter-Boom

Wer jetzt noch glaubt, humanoide Roboter seien bloß Spielzeug für Nerds, übersieht eine 25-Billionen-Dollar-Chance. Das ist kein Tippfehler: Analysten wie Adam Jonas von Morgan Stanley erwarten bis 2050 einen Markt, der alles bisher Dagewesene sprengt. Wir reden hier von der „Third Industrial Revolution“ – der dritten industriellen Revolution. Du kannst jetzt zusehen oder dir die Schaufelverkäufer und Plattform-Könige dieser neuen Ära ins Boot holen.

Hier ist Dein Schlachtplan für das nächste Jahrzehnt der „Embodied AI“ – also der künstlichen Intelligenz, die endlich einen Körper bekommt, um in der physischen Welt zuzupacken.

Wenn Du in die oberste Liga einsteigen willst, führt an 👉Nvidia kein Weg vorbei. Das Unternehmen ist das unangefochtene Rückgrat der gesamten Bewegung. Während andere noch an der Form der Greifarme tüfteln, liefert Nvidia mit „Jetson Thor“ das Gehirn. Dieser spezialisierte SoC (System-on-a-Chip – ein ganzer Computer auf einem winzigen Halbleiter) liefert bis zu 2.070 Teraflops an Rechenleistung. Das ist genug Power, um komplexe „World-Models“ (KI-Modelle, die physikalische Zusammenhänge der echten Welt verstehen) in Echtzeit zu berechnen.

Dein Vorteil: 👉Nvidia gewinnt immer. Egal, welches Roboter-Startup am Ende das Rennen macht – sie alle benötigen die Rechenleistung und den „Isaac“-Softwarestack von Jensen Huang. Das Risiko einer Fehlinvestition in ein einzelnes Roboter-Modell umgehst du hier elegant.

Ganz anders sieht es bei 👉Tesla aus. Hier investierst du in eine „High-Beta-Wette“ – also eine Aktie, die deutlich stärker schwankt als der Gesamtmarkt. Das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von über 100 zeigt: Die Anleger kaufen hier keine Autos mehr, sondern die Hoffnung auf „Optimus“. Die Bank RBC hat bereits ein Kursziel von 500 Dollar ausgerufen.

Die Logik dahinter: Tesla könnte langfristig 5 % des globalen Humanoid-Marktes kontrollieren, der auf 9 Billionen Dollar geschätzt wird. Tesla nutzt seinen Vorsprung bei der Fertigung (Stichwort Gigacasting – das Gießen riesiger Fahrzeugteile aus einem Guss) und die bestehende KI-Infrastruktur. Wenn Musk liefert, ist die Aktie ein Hebel par excellence. Wenn nicht, brennt viel Geld ab.

Willst Du es etwas bodenständiger? Dann schau dir 👉Hyundai Motor an. Die meisten haben die Koreaner als soliden Autobauer auf dem Schirm, doch sie besitzen 88 % an Boston Dynamics. Das ist ein versteckter Vermögenswert, der laut Analysten bereits ein Viertel der gesamten Marktkapitalisierung von Hyundai ausmacht.

Mit „Atlas“ hat Hyundai den dynamischsten Roboter der Welt im Stall. Er hebt 50 Kilogramm und arbeitet bei Temperaturen zwischen -20 und +40 Grad Celsius. Während Tesla noch an der Software feilt, hat Hyundai die Fabriken und Lieferketten, um Millionen Einheiten zu skalieren. Bei einem einstelligen KGV kriegst du die Roboter-Fantasie hier fast geschenkt zum Autogeschäft dazu.

Du musst nicht zwingend auf den „einen“ Roboter setzen. Die „Picks & Shovels“ – also die Firmen, die die Bauteile liefern – sind oft die sichereren Cash-Generatoren.

Hier kommen die Klassiker ins Spiel:

👉ABB und 👉Fanuc: Diese Urgesteine beherrschen die Industrierobotik. Sie liefern das Know-how für Aktoren (Antriebe, die digitale Befehle in Bewegung umwandeln) und Steuerungssysteme.

👉Keyence und 👉Cognex: Ohne „Machine Vision“ (die Fähigkeit von Maschinen, Bilder zu verarbeiten und zu interpretieren) ist jeder Roboter blind. Diese Firmen liefern die Augen und Sensoren. Keyence glänzt dabei mit extrem hohen Margen.

👉Honeywell und 👉Zebra: Sie bauen die Infrastruktur. Von Sicherheitsscannern bis zu Logistik-Lösungen sorgen sie dafür, dass Roboter und Menschen in Fabriken unfallfrei zusammenarbeiten.

Ein oft übersehener Faktor sind die Materialien. Morgan Stanley erwartet, dass der Bedarf an Seltenen Erden bis 2050 explodiert. Warum? Weil jeder Roboter hunderte Magnete für seine Motoren braucht. 👉Lynas Rare Earths ist hier einer der wenigen großen Player außerhalb Chinas. Wenn die Nachfrage nach NdPr (Neodym-Praseodym für magnetische Metalle) durch Millionen von Robotern steigt, sitzt Lynas an der Quelle.

Bei den Antrieben ist 👉Regal Rexnord ein echter Geheimtipp. Das Unternehmen baut hochpräzise Motoren und Getriebe. Sie haben bereits Kooperationen mit ABB und Honeywell und peilen bis 2025 ein „Opportunitätspaket“ von über 100 Millionen Dollar allein im Robotik-Umfeld an. Es ist ein klassischer Zulieferer, der mit jedem verkauften Roboter-Gelenk mitverdient.

Also: Die Robotik-Revolution findet jetzt statt. In 65 Jahren werden Roboter nicht nur unsere Autos bauen, sondern wahrscheinlich auch sich selbst. Wer heute die Weichen stellt, sichert sich seinen Anteil an der 25-Billionen-Dollar-Ernte.

So machen es die Profis

💾 Micron auf 450 Dollar? Warum Roboter den Speicher-Boom zünden

Timothy Arcuri sieht beim Thema Robotik primär eines: Silizium. Für den Managing Director bei der Bank UBS ist die humanoide Robotik kein isoliertes Hobby-Thema, sondern ein gewaltiger Brandbeschleuniger für den Halbleitersektor. Arcuri setzt nicht auf die Roboterbauer selbst, sondern auf die Firmen, die das „Gehirn“ und das „Gedächtnis“ dieser Maschinen liefern.

Besonders bei 👉Micron hat Arcuri im Februar 2026 ein Ausrufezeichen gesetzt und das Kursziel auf sportliche 450 Dollar geschraubt. Seine Logik: Wenn bis 2050 über 300 Millionen Humanoide durch die Welt wandern, bricht ein Goldrausch für Speicherchips aus. Diese Maschinen benötigen Unmengen an DRAM und HBM – das ist „High Bandwidth Memory“, also extrem schneller Arbeitsspeicher, der riesige Datenmengen für KI-Berechnungen jongliert.

Doch es geht nicht nur um reines Speichern. Arcuri blickt auf die „Edge AI“. Das bedeutet, dass die künstliche Intelligenz direkt im Roboter berechnet wird und nicht erst den Umweg über eine weit entfernte Cloud nehmen muss. Hier rückt er Firmen wie Nvidia und 👉Qualcomm ins Rampenlicht. In Analystenrunden fragt er kritisch nach, ob maßgeschneiderte ASICs – also Chips, die nur für eine einzige, spezifische Aufgabe entworfen wurden – die Dominanz der Grafikprozessoren brechen könnten.

Arcuri sagt uns: Wer am Roboter-Boom verdienen will, sollte auf die „Enabler“ schauen. Das sind die Unternehmen, die Sensoren und Aktoren – Bauteile, die elektrische Signale in echte mechanische Bewegung umsetzen – mit der nötigen Rechenpower versorgen. Arcuri bleibt bei Schwergewichten wie Nvidia, AMD und 👉Marvell bullisch, weil sie das physische Fundament für die autonome Welt von morgen gießen.

Wie hat Dir der Newsletter gefallen?

Login oder Abonnieren um an umfragen teilzunehmen.

Du willst diesen Newsletter nur noch an bestimmten Tagen bekommen? Gar kein Problem!

Erstellung und Verbreitung: Dieser Beitrag wurde von einem Redakteur der Finanzen.net GmbH, Gartenstraße 67, 76135 Karlsruhe, erstellt. Wir, die Finanzen.net Zero GmbH, haben diesen Beitrag unverändert in diesem Mailing übernommen. Die Finanzen.net GmbH hat uns zugesichert, dass dieser Beitrag mit größter Sorgfalt erstellt und zuvor keinem anderen Empfängerkreis zugänglich gemacht worden ist.

Interessen und Interessenkonflikte: Der erstellende Redakteur hält Eigenpositionen an den besprochenen Finanzinstrumenten.

Die Finanzen.net ZERO GmbH profitiert wirtschaftlich davon, wenn Empfänger dieses Mailings die besprochenen Finanzinstrumente über unsere Brokerfunktion handeln.

Disclaimer: Wir, die Finanzen.net ZERO GmbH, übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in diesem Beitrag enthaltenen Informationen. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot, eine Aufforderung zum Erwerb oder Verkauf eines Finanzinstruments, noch eine Empfehlung oder Anlageberatung dar. Eine Anlageentscheidung sollte keinesfalls ausschließlich auf die Informationen in diesem Beitrag gestützt werden. Geldanlagen in Finanzinstrumente sollten immer unter langfristigen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der persönlichen Kenntnisse, Erfahrungen, finanziellen Verhältnisse und Anlageziele getätigt werden. Anleger sollten bedenken, dass sie bei der Investition in Finanzinstrumente Verluste bis zum Totalverlust des investierten Kapitals (bei einigen Finanzinstrumenten sogar über das eingesetzte Kapital hinaus) erleiden können. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.