📉 Der Greenback geht in Rente: Hier steigt vielleicht die neue Rendite-Party

Der Dollar wankt. Amerika tritt langsam ab, Europa zündet den Turbo. So sicherst Du Dir jetzt die Rendite-Chancen der neuen Börsenmächte.

Guten Morgen ,

der Dollar geht in Teilzeit. Sein vermeintlicher Rückzug als einziger Weltherrscher geschieht leise, aber gewaltig. Hast Du Dein Depot schon auf die Zeit nach dem Greenback vorbereitet?

Während in Übersee die Krone wackelt, zündet Europa den Turbo. Wir sehen Billionen-Investitionen in Infrastruktur und Tech-Monopolisten, die weltweit ihresgleichen suchen. In den Schwellenländern blühen derweil Renditen, von denen viele US-Anleger nur träumen.

Wir zeigen Dir heute, wo das Kapital wirklich hinfließt. Von schwerem Gold bis zu den heimlichen Riesen direkt vor Deiner Haustür ist alles dabei. Schnall Dich an für eine globale Reise ganz ohne US-Brille.

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Der Fear & Greed Index misst die aktuelle Stimmung am Aktienmarkt – von extremer Angst (0) bis zu gieriger Euphorie (100). Quelle: CNN

Marktumfeld

📉 Abschied vom King Dollar: Warum Dein Depot jetzt Weltbürger werden sollte

Der Greenback hat seine Krone schief sitzen, und Du solltest Dein Depot rechtzeitig darauf vorbereiten. Der Dollar stirbt zwar keinen plötzlichen Heldentod, aber er befindet sich im Quiet Quitting – einem schleichenden Rückzug aus seiner Rolle als alleiniger Weltherrscher.

Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der US-Dollar-Index, der den Wert des Dollars gegenüber einem Korb wichtiger Weltwährungen misst, sackte im letzten Jahr um satte 8 % ab. Während US-Aktienfonds im Januar 2026 Abflüsse von 34 Milliarden Dollar verkraften mussten, pumpten Investoren im gleichen Zeitraum 31 Milliarden in internationale Märkte und 15 Milliarden in Schwellenländer.

Warum kehren die Anleger der Weltleitwährung den Rücken? Die Gründe sind hausgemacht. Die USA haben ihre Währung durch Sanktionen und das Einfrieren von Vermögen als Waffe benutzt, was Partner und Rivalen gleichermaßen verschreckt. Dazu kommen die uferlosen Staatsausgaben und die Angst um die Unabhängigkeit der Notenbank Federal Reserve. Zentralbanken weltweit schichten deshalb massiv um: Gold soll bis Ende 2025 ein Viertel der globalen Reserven ausmachen – 2017 waren es gerade einmal 10 %. Der Dollar-Anteil an den Reserven der Zentralbanken, also den Beständen für Notzeiten, sank derweil von 64 % auf 57 %.

Für Dich als Anleger entstehen hier gewaltige Chancen jenseits des Atlantiks. Schwellenländer, die sogenannten Emerging Markets, locken dieses Jahr mit einem erwarteten Gewinnwachstum von 29 %. Das ist mehr als doppelt so viel wie in den USA. Zudem senken dort erste Notenbanken wie die in Brasilien bereits die Zinsen, was die lokalen Währungen stützt. In Europa plant Deutschland Investitionen von einer Billion Euro in Infrastruktur und Militär, während Japan unter einer neuen Regierung auf Wachstumskurs geht.

Was bedeutet das konkret für Dein Geld?

Diversifiziere: Nicholas Colas von DataTrek rät dazu, den Auslandsanteil im Aktiendepot auf 35 % hochzufahren.

Setze auch auf Gold: Experten wie Ray Dalio empfehlen eine Gewichtung von 5 % bis 15 % als Puffer gegen Währungsschwankungen.

Anleihen neu denken: Schau Dir auch Lokalwährungsanleihen in Schwellenländern an. Hier lockt ein attraktiver „Carry“ – also ein Zinsvorteil gegenüber US-Papieren –, während die Währungen gleichzeitig aufwerten könnten.

Der Dollar bleibt wichtig, aber seine Alleinherrschaft endet. Wer jetzt global streut, fängt den Fall des Greenbacks mit Renditen aus der ganzen Welt auf.

Screening

🇪🇺 Europas Aktien-Frühling: Warum der schwache Dollar Deine Chance sein könnte

Während US-Aktien oft teuer bezahlt werden müssen, bietet der europäische Markt derzeit eine seltene Kombination: technologische Monopolisten, einen beispiellosen Rüstungsboom und Banken, die ihre Aktionäre mit Milliarden überschütten – und das alles zu Bewertungen, die deutlich unter denen des S&P 500 liegen.

Der STOXX Europe 600 handelt aktuell bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 14,8. Das KGV sagt Dir vereinfacht, wie viele Jahre es dauern würde, bis das Unternehmen seinen Börsenwert durch Gewinne abbezahlt hat. Zum Vergleich: US-Aktien sind oft doppelt so teuer. Goldman Sachs rechnet für 2026 mit einer Gesamtrendite von 8 % für den europäischen Leitindex.

Schauen wir uns die einzelnen Sektoren genauer an, die vom schwächeren Dollar und Europas neuer Stärke profitieren könnten.

Verteidigung: Der strukturelle Superzyklus

Europa rüstet auf wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Allein Deutschland plant bis Mitte der 2030er-Jahre Ausgaben von über einer Billion Euro. Für Unternehmen in diesem Sektor bedeutet das volle Auftragsbücher auf Jahre hinaus.

👉Rheinmetall ist der Inbegriff der deutschen Zeitenwende. Das Unternehmen hat ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2030 soll der Umsatz auf 50 Milliarden Euro steigen – eine Verfünffachung gegenüber 2024.

Chancen: Rheinmetall besitzt einen „Wide Moat“, also einen sehr breiten Wettbewerbsgraben. Als einer von nur zwei Herstellern in Europa kann das Unternehmen 155-mm-NATO-Standardmunition in industriellem Maßstab liefern. Mit einem Auftragsbestand von bis zu 135 Milliarden Euro ist das Wachstum fast schon in Stein gemeißelt.

👉SAAB punktet mit dem Gripen-Kampfflugzeug und dem GlobalEye-Frühwarnsystem. Letzteres ist ein Hightech-Radar, das Luft, See und Boden gleichzeitig überwacht. SAAB hob sein Wachstumsziel jüngst auf beeindruckende 22 % pro Jahr an.

👉Thales: Wenn es um Verteidigungselektronik geht, führt an den Franzosen kein Weg vorbei. Sie sind führend bei Radarsystemen und investieren fast 20 % ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Besonders spannend: Thales ist ein Pionier bei der Quantenkryptografie, einer Technologie zur abhörsicheren Kommunikation der Zukunft.

Banken: Die Rückkehr der Dividendenkönige

Europas Banken haben ihr Image als Sorgenkinder abgelegt. 2025 war ihr bestes Jahr an der Börse, und 2026 könnte die Fortsetzung folgen.

👉UniCredit: CEO Andrea Orcel hat die Bank auf Effizienz getrimmt. Mit einer Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE – eine Kennzahl, die zeigt, wie profitabel die Bank mit ihrem Kernkapital wirtschaftet) von über 20 % ist UniCredit Spitzenreiter in Europa. Für 2025 plant die Bank, mindestens 9,5 Milliarden Euro an die Aktionäre auszuschütten.

👉Deutsche Bank: Der Turnaround scheint geschafft zu sein. Die Bank profitiert nun von ihrer Stellung als „Global Hausbank“ und dem deutschen Infrastrukturprogramm. Viele Analysten erwarten für 2026 und 2027 ein zweistelliges Gewinnwachstum.

Infrastruktur & Industrie: Die Baumeister der neuen Welt

Deutschlands 500-Milliarden-Euro-Infrastrukturfonds und der Hunger nach KI-Rechenzentren spielen diesen Titeln direkt in die Karten.

👉Schneider Electric ist der heimliche Gewinner des KI-Booms. Schneider liefert die Stromverteilung und Kühlung für gigantische Datencenter.

Blue Sky: Schneider ist tief in den USA verwurzelt, profitiert aber als französisches Unternehmen massiv von der Umrechnung der Dollar-Gewinne. Das Ziel: eine jährliche Rendite von 12 % bis 2029.

👉Siemens Energy: Mit einem Rekord-Auftragsbestand von 133 Milliarden Euro ist das Unternehmen der Enabler der Energiewende. Besonders gefragt sind ihre Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungssysteme (HGÜ) – die Autobahnen für den Strom der Zukunft.

👉Prysmian: Als Weltmarktführer für Kabel besitzt das Unternehmen fast ein Duopol (einen Markt mit nur zwei dominierenden Anbietern) bei Hochspannungs-Seekabeln. Wenn Offshore-Windparks ans Netz gehen, verdient Prysmian.

Technologie & Pharma: Monopole und Comebacks

👉ASML aus den Niederlanden besitzt ein echtes Weltmonopol. Sie sind die Einzigen, die EUV-Lithografiesysteme herstellen können. EUV steht für extrem ultraviolette Lithografie – ein Verfahren, um die weltweit kleinsten und leistungsfähigsten Chips zu „drucken“.

Chance: Jede KI-Grafikkarte von NVIDIA benötigt ASML-Maschinen. Die neue „High-NA“-Generation kostet rund 380 Millionen Euro pro Stück.

Risiko: Die Normalisierung des China-Geschäfts könnte kurzfristig auf das Wachstum drücken.

Novo Nordisk – Die Abnehm-Revolution

Nach einer harten Korrektur wird die Aktie von 👉Novo Nordisk (Wegovy, Ozempic) mit einem KGV von nur noch 13 gehandelt. Das ist für ein Wachstumsunternehmen historisch günstig.

Blue Sky: Neue Medikamente wie Amycretin versprechen einen Gewichtsverlust von über 24 % in Tablettenform. Wenn Novo hier die Zulassung erhält, könnte das KGV von 13 rückblickend wie ein Geschenk wirken.

Small & Mid Caps: Die unterschätzte Nische

Europäische Nebenwerte (Small Caps) werden derzeit mit einem deutlichen Abschlag gegenüber den Großkonzernen gehandelt. Sie profitieren überproportional von einer erstarkenden lokalen Wirtschaft und steigenden Übernahmeaktivitäten (M&A – Mergers & Acquisitions). Wenn Du nicht auf Einzeltitel setzen willst, bieten ETFs auf den 👉STOXX Europe 600 oder den 👉MSCI Europe Small Cap einen einfachen Zugang.

Merke: Alle genannten Titel haben eines gemeinsam: Sie sind weniger abhängig vom „King Dollar“ als in der Vergangenheit. Ein schwächerer Dollar macht europäische Exporte zwar nicht billiger, aber er macht europäische Sachwerte für internationale Investoren attraktiver.

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