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⚡ Banken sparen Milliarden – doch viele Anleger sehen noch nicht die echte KI-Dividende

Guten Morgen ,

alle reden über Nvidia & Co. – doch die spannendsten KI-Gewinner sitzen oft in ganz anderen Branchen. Banken verkürzen Kreditanträge von 45 auf 10 Tage, Pharmafirmen halbieren Entwicklungszyklen von 12 auf 3 Jahre. Das ist nicht nur Effizienz, das sind Margen-Booster in Billionenmärkten.

🌐 Was nur wenige sehen: Wenn Banken Milliarden an Arbeitsstunden sparen, verlieren IT-Dienstleister mit Outsourcing-Modellen Aufträge. Wenn Pharma schneller Medikamente entwickelt, geraten Patentschutz-Zeiten ins Wanken. Die wahren KI-Verlierer verstecken sich oft im Schatten der Gewinner.

Stell Dir vor, die aktuellen Produktivitätsschübe laufen zwei, drei Jahre weiter. Dann sprechen wir nicht mehr über 25 % schnelleres Coding, sondern über eine komplette Neubewertung ganzer Sektoren. So etwas hat es zuletzt in den 90ern mit dem PC-Boom gegeben.

🌍 Damals wurden nicht die PC-Hersteller reich, sondern die Firmen, die mit PCs ihre Prozesse klüger machten. Heute ist es bei KI dasselbe – nur zehnmal schneller. Die eigentliche Frage ist: Erkennst Du die KI-Gewinner, bevor alle anderen es tun?

Übersicht

🟢🔴 Tops und Flops

🟢 Intel: Kurs ⬆️

🟢 Amazon: KI-Positionierung ⬆️

🟢 Alphabet: KI-Investitionen ⬆️

🟢 Micron Technology: Ausblick ⬆️

🔴 Arm Holdings: Kurs ⬇️

🔴 Nvidia: Kurs ⬇️

🔴 Microsoft: Kurs ⬇️

🔴 Taiwan Semiconductor: Kurs ⬇️

🔴 Meta Platforms: Kurs ⬇️

Diese Kennzahl misst den Renditeabstand (Spread) zwischen Junk Bonds und sicheren Staatsanleihen – je kleiner der Spread, desto größer die Risikobereitschaft der Anleger.

Branchenüberblick

🏦 Von Finanzen bis Pharma: Wie KI ganze Branchen revolutioniert

🚀 Alle reden über KI – aber die spannendsten Profite könnten 👉ganz woanders schlummern. Während sich Anleger auf Halbleiterhersteller, Cloud-Giganten und Chatbot-Entwickler stürzen, entsteht die eigentliche Revolution in den klassischen Branchen. Denn KI ist kein Produkt, das nur Tech-Konzerne verkaufen – sie ist ein Werkzeug, das jedes Unternehmen nutzen kann, um effizienter und profitabler zu werden.

💡 Die Geschwindigkeit der KI-Adoption ist historisch beispiellos. ChatGPT erreichte 100 Millionen Nutzer in nur zwei Monaten. Zum Vergleich: TikTok benötigte neun Monate, Instagram zweieinhalb Jahre und der PC ganze 15 Jahre. Der Wandel kommt nicht schrittweise, sondern wie ein Paukenschlag.

Schon heute zeigen konkrete Beispiele, wie mächtig KI wirkt:

  • Softwareentwickler schreiben 25 % schneller Code.

  • Banken verkürzen Kreditprozesse von 45 auf 10 Tage.

  • Kundendienstmitarbeiter steigern ihre Kontakte um 35 %.

  • Vertriebsteams gewinnen 35 % mehr qualifizierte Leads.

Und das ist erst der Anfang. Pharmaunternehmen reduzieren Entwicklungszeiten für Medikamente von 12 Jahren auf 2–3 Jahre. Wirtschaftsprüfer ersetzen stupide Dokumentensuche durch einen Klick. In Summe entsteht eine Welle von Effizienzgewinnen, die Gewinnmargen quer durch Branchen treiben kann.

📊 An der Börse sind die Magnificent Seven seit Jahren die Stars – sie haben seit 2015 um 2.800 % zugelegt. Doch der Rest des S&P 500, die sogenannten „S&P 493“, hinkte mit 129 % deutlich hinterher. Gleichzeitig werden sie aktuell mit einem durchschnittlichen KGV von 19 bewertet – fast 80 % günstiger als die großen Tech-Giganten (KGV 34).

Genau hier liegt womöglich eine Chance: Unternehmen mit hohem Anteil an Wissensarbeitern – also Angestellten, die Daten analysieren, E-Mails schreiben, Präsentationen erstellen und Entscheidungen treffen – können KI sofort einsetzen. Anders als Produktionsmitarbeiter brauchen sie keine langen Schulungen oder neue Infrastruktur. Produktivitätsschübe treten unmittelbar auf.

🔧 Natürlich kostet der Umbau: Unternehmen investieren in neue Tools, Schulungen und Prozessoptimierung. Kurzfristig bremst das die Gewinne – ähnlich wie bei einer Küchenrenovierung, die während des Kochens stattfindet. Doch sobald die Systeme integriert sind, zahlt sich das aus. Studien zeigen: Nach einer kurzen Delle steigen Produktivität und Renditen überproportional.

Capgemini-Analysen mit über 1.600 Führungskräften bestätigen den Trend:

  • Durchschnittlicher Return on Invest (ROI) von 1,7x bei KI-Investitionen.

  • HR-Abteilungen erreichen sogar 2,1x ROI.

  • 26–31 % operative Kostensenkungen sind realistisch.

Wenn diese Zahlen in den Bilanzen der „S&P 493“ sichtbar werden, könnte sich die Bewertungslücke zu den Tech-Giganten rasant schließen.

📈 Fazit: Wer 1995 nur in PC-Hersteller investierte, traf eine gute Entscheidung. Reich wurden jedoch vor allem jene, die in Unternehmen setzten, die PCs klug nutzten. Dasselbe Muster sehen wir jetzt bei KI – nur schneller und mit größerem Potenzial.

Unter der Lupe

📊 KI im Finanz- und Gesundheitswesen: Drei Aktien mit enormem Potenzial

🚀 Künstliche Intelligenz ist kein exklusives Spielfeld der großen Tech-Konzerne. Während Microsoft, Nvidia oder Alphabet im Rampenlicht stehen, erzielen Unternehmen in klassischen Branchen längst messbare Produktivitätsgewinne durch KI – und werden noch zu traditionellen Multiplikatoren bewertet. Drei besonders spannende Beispiele zeigen wir Dir jetzt.

🏦 JPMorgan Chase, Amerikas größte Bank, investiert pro Jahr satte 18 Milliarden US-Dollar in Technologie, mit klarem Fokus auf KI. Schon heute zeigen sich die Resultate:

  • Das COIN-System ersetzt 360.000 Anwaltsstunden jährlich bei der Dokumentenprüfung.

  • Rund 200.000 Mitarbeiter nutzen täglich die GenAI-Plattform.

  • KI-gestützte Systeme sparen 1,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr bei der Betrugsprävention.

Die Effizienzgewinne sind enorm: Kreditanalysten steigern ihre Produktivität um bis zu 60 %, Investment-Banker sparen über 80 % Zeit bei Recherchen. Gleichzeitig überraschte JPMorgan im zweiten Quartal 2025 mit einem Gewinn je Aktie von 4,96 US-Dollar – über 10 % über den Erwartungen. Trotz dieser Innovationskraft wird die Aktie noch zu klassischen Banking-Multiples gehandelt.

📊 Auch im Versicherungsgeschäft sorgt KI für einen Umbruch. Die französische 👉AXA gilt als klarer Marktführer: Platz 1 im Evident AI Insurance Index, mit fast doppelt so vielen Punkten wie der Branchendurchschnitt.

Die Ergebnisse sind greifbar:

  • Bearbeitungszeit von Schadensfällen sank von 5 auf 2 Tage.

  • 90 % der Deckungsbestätigungen erfolgen innerhalb von 4 Stunden.

  • Durchschnittlich spart AXA durch KI 8 % Kosten, bei Kfz-Schäden immerhin 1 bis 2 %.

Hinzu kommt ein starkes Umsatzwachstum von 7 % im ersten Halbjahr 2025. AXA zeigt, dass sich KI nicht nur als Schlagwort vermarkten lässt, sondern direkt in Margen und Geschwindigkeit übersetzt. Trotzdem bleibt die Bewertung auf dem Niveau einer klassischen Versicherung – ein klarer Bewertungsabschlag zu den Tech-Riesen.

💉 Mit 285 Millionen Policen in der Datenbank verfügt 👉UnitedHealth über einen Wettbewerbsvorteil, den kaum jemand einholen kann. Mehr als 1.000 KI-Anwendungen sind bereits im Einsatz:

  • 90 % der Versicherungsansprüche werden automatisch bearbeitet.

  • 26 Millionen Kundenanrufe werden jährlich durch KI weitergeleitet.

  • 65 Millionen Chatbot-Interaktionen allein im Jahr 2024

Die Effekte: 20 % Produktivitätssteigerung bei Optum Insight-Kunden, 9 % geringere Kosten beim Medikamenten-Onboarding und starkes Wachstum im Bereich Value-Based-Care – ohne zusätzliche Mitarbeiter.

Zwar musste UnitedHealth die Prognose für 2025 wegen steigender Kosten kürzen, doch ab 2026 sollen 1 Milliarde US-Dollar durch KI-Effizienzgewinne eingespart werden. Diese vorübergehende Schwäche könnte jetzt ein attraktives Einstiegsfenster sein.

📈 Also: JPMorgan, AXA und UnitedHealth zeigen, dass KI bereits heute Billionenmärkte außerhalb des klassischen Technologiesektors transformiert. Banken, Versicherungen und Healthcare-Unternehmen sparen Milliarden, steigern Margen und bauen Burggräben aus.

Breiter anlegen

🧭 KI verändert Versicherungen – dieser ETF bündelt die Gewinner

🤖 Künstliche Intelligenz krempelt gerade die Versicherungsbranche um – und genau hier liegt eine der spannendsten Chancen für Anleger. Während US-Giganten wie UnitedHealth im Healthcare-Sektor mit Daten und KI bereits Milliarden einsparen, holen europäische Versicherer rasant auf. Unternehmen wie AXA und Allianz nutzen KI, um Schadensfälle schneller zu bearbeiten, Kosten zu senken und Risiken präziser zu kalkulieren. Wer diesen Trend breit spielen möchte, findet vielleicht im 👉iShares STOXX Europe 600 Insurance UCITS ETF ein passendes Vehikel.

📊 Der ETF hat in den vergangenen fünf Jahren um 141 % zugelegt – das entspricht rund +19 % pro Jahr. Seit seiner Auflage 2002 summiert sich die Gesamtrendite sogar auf 366 %. Und die Dynamik hält an: +21 % YTD 2025 und +31 % auf Jahressicht sprechen eine klare Sprache. Der Rückenwind durch KI-Innovationen macht Versicherer zu echten Gewinnern.

Der Fonds bildet den STOXX Europe 600 Insurance NR EUR Index nach. Anleger erhalten über eine vollständige physische Replikation direkten Zugang zu allen 31 Indexmitgliedern. Mit einer TER von 0,46 % p.a. bleibt das Produkt kostengünstig und effizient.

Ausschüttungen erfolgen mindestens jährlich. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 3,41 % – ein zusätzlicher Pluspunkt für einkommensorientierte Investoren.

Portfolio im Überblick

Die Länderallokation zeigt Schwerpunkte auf Deutschland (32 %), Schweiz (24 %), Großbritannien (13 %) und Frankreich (12 %).

Die Schwergewichte im Portfolio:

  • Allianz – 18,8 %

  • Zurich Insurance Group – 12,3 %

  • AXA – 11,1 %

  • Münchener Rück – 10,2 %

  • Swiss Re – 6,1 %

Allein die Top-10-Positionen machen knapp 76 % 👉des Fonds aus. Damit sind Anleger unmittelbar an den größten europäischen Playern beteiligt, die stark in KI-Initiativen investieren.

Chancen für Anleger

💡 KI revolutioniert die Versicherungswelt: Schadensbearbeitung, Betrugserkennung und Risikoanalysen werden schneller, günstiger und präziser. AXA ist bereits die Nummer 1 im Evident AI Insurance Index, Allianz setzt auf digitale Plattformen, und Rückversicherer wie Munich Re nutzen KI zur Modellierung von Naturkatastrophen.

Das erinnert an den Healthcare-Sektor, wo UnitedHealth mit über 1.000 KI-Anwendungen schon heute seine Produktivität steigert. Europäische Versicherer stehen an einem ähnlichen Wendepunkt – und der ETF bündelt diese Chance in einem einzigen Investment.

Risiken im Blick behalten

Natürlich reagiert die Versicherungsbranche sensibel auf Zinsänderungen, Naturkatastrophen und regulatorische Eingriffe. Auch die Konzentration auf wenige Schwergewichte erhöht das Risiko: Allianz, Zurich und AXA machen zusammen über 42 % des Portfolios aus.

📈 Merke: Der 👉iShares STOXX Europe 600 Insurance UCITS ETF bietet einen transparenten, kostengünstigen Zugang zur europäischen Versicherungsbranche – und damit zu einem Sektor, der dank KI vor einer Produktivitätsexplosion steht. Mit starker Performance, stabilen Dividenden und langfristigem Rückenwind könnte dieser ETF ein attraktiver Baustein für Anleger sein, die von der nächsten KI-Welle profitieren möchten.

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Erstellung und Verbreitung: Dieser Beitrag wurde von einem Redakteur der Finanzen.net GmbH, Gartenstraße 67, 76135 Karlsruhe, erstellt. Wir, die Finanzen.net Zero GmbH, haben diesen Beitrag unverändert in diesem Mailing übernommen. Die Finanzen.net GmbH hat uns zugesichert, dass dieser Beitrag mit größter Sorgfalt erstellt und zuvor keinem anderen Empfängerkreis zugänglich gemacht worden ist.

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