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stell Dir vor, ein einzelner Unternehmer plant den größten Börsengang der Geschichte und danach vielleicht den größten Merger aller Zeiten. Klingt nach Science-Fiction, ist aber die nüchterne Realität.
Wir schauen uns heute genau an, was SpaceX wirklich wert ist, warum das Endgame weit über den IPO hinausgeht, und welche Alternativen Du schon heute kaufen kannst, ohne auf den Startschuss warten zu müssen. Viel Spaß beim Lesen.
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IPO
🚀 Der größte Börsengang aller Zeiten? Was SpaceX wirklich wert sein könnte
75 Milliarden Dollar in einer einzigen Aktienplatzierung. Das ist mehr als das Doppelte des bisherigen Weltrekords, den Saudi Aramco 2019 mit 25 Milliarden Dollar aufgestellt hatte, und mehr als das Dreifache von 👉Alibabas 21 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2014. Wenn SpaceX wie geplant im Juni an die Börse geht, passt kein historischer Vergleich mehr. Aber die eigentlich spannende Frage lautet: Was, wenn dieser IPO nur der erste Akt ist und das wahre Endgame ein Zusammenschluss mit 👉Tesla wäre, der das größte M&A-Geschäft aller Zeiten werden könnte?
SpaceX wurde 2002 gegründet, als Elon Musk 30 Jahre alt war und es schlicht dumm fand, Raketen wegzuwerfen wie Einweggeschirr. Was folgte, war eine der unwahrscheinlichsten Unternehmensgeschichten der Moderne. Schon 2008, nur sechs Jahre nach der Gründung, war SpaceX das erste privat finanzierte Unternehmen, das eine flüssigkeitsbetriebene Rakete in die Umlaufbahn brachte.
2015 fragte ein Kongressausschuss SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell, wie ihr Unternehmen Starts für einen Bruchteil der 400 Millionen Dollar anbieten könne, die ULA, das Gemeinschaftsunternehmen von 👉Boeing und 👉Lockheed Martin, damals pro Start verlangte. Ihre Antwort war interessant: „Ich weiß nicht, wie man eine 400-Millionen-Dollar-Rakete baut.“ Seit 2017 landet SpaceX seine Falcon-9-Raketen und setzt sie erneut ein.
Reuters berichtete im Januar 2026 von rund 8 Milliarden Dollar Gewinn auf 15 bis 16 Milliarden Dollar Umsatz. Kurz vor dem IPO-Filing wurde jedoch ein Verlust von rund 5 Milliarden Dollar auf 18,5 Milliarden Dollar Umsatz gemeldet – nach Einrechnung der xAI-Übernahmekosten.
Treiber der Entwicklung ist Starlink. Der Satelliten-Breitbanddienst erzielte 2025 rund 10,4 Milliarden Dollar und damit 69 % des gesamten SpaceX-Umsatzes. Die Abonnentenzahl verdoppelte sich auf über 9 Millionen, jeder zahlt mindestens 600 Dollar pro Jahr. Wer beim IPO im Juni investiert, kauft also im Kern ein Starlink-Abo-Geschäft mit angehängter Raketensparte.
Die angestrebte Bewertung von bis zu 2 Billionen Dollar entspricht dem rund 160-Fachen des geschätzten EBITDA 2026. Zum Vergleich: 👉Tesla, selbst kein Schnäppchen, wird aktuell mit dem rund 100-Fachen bewertet. Für die SpaceX-Bewertung braucht es also ein gewaltiges Zukunftsversprechen.
Dieses Versprechen heißt: orbitale Rechenzentren. Musk glaubt, dass es in zwei bis drei Jahren günstiger sein wird, Rechenleistung im Weltall zu betreiben, als auf der Erde. OpenAI gibt gemeinsam mit 👉Oracle bereits 60 Milliarden Dollar jährlich für 4,5 Gigawatt Rechenkapazität aus. Musk will 100 Gigawatt in den Orbit bringen. Das entspräche nach Oracles Metriken rund 1,3 Billionen Dollar Jahresumsatz. Greg Martin, Managing Director bei Rainmaker Securities, bringt es auf den Punkt: „Wenn orbitale Rechenzentren Realität werden, ist SpaceX ein 10-Billionen-Dollar-Unternehmen. Wenn nicht, gibt es einen erheblichen Bewertungsrückgang.“
Der IPO kommt nicht ohne Gepäck. Im Februar 2026 übernahm SpaceX Musks KI-Startup xAI. xAI verbrennt aktuell bis zu 1 Milliarde Dollar pro Monat. Hinzu kommen laufende Klagen gegen xAIs Chatbot Grok. Diese Risiken lassen sich nicht wegdiskutieren. Sie sind Teil des Pakets.
Musk nennt seine Strategie „Convergence“, also die schrittweise Verschmelzung seiner Firmen. Die Chronologie der letzten 18 Monate zeigt, wie konsequent er vorgeht. März 2025: Fusion von X und xAI. Juli 2025: Grok zieht in 👉Tesla-Fahrzeuge ein. Januar 2026: Tesla investiert 2 Milliarden Dollar in xAI und hält damit indirekt einen kleinen SpaceX-Anteil. März 2026: Musk kündigt „Macrohard“ an, ein Projekt, das Teslas Fahrzeugflotte als dezentrales Rechenzentrum nutzen soll, ähnlich wie 👉Amazon Web Services, das 2025 rund 129 Milliarden Dollar Umsatz und 46 Milliarden Dollar operativen Gewinn erwirtschaftete.
Baird-Analyst Ben Kallo hält eine Fusion für „wahrscheinlich“. Wedbush-Analyst Dan Ives nennt den Merger den „Holy Grail“, mit einer Timeline von 12 bis 18 Monaten nach dem IPO.
Gary Black vom Future Fund widerspricht scharf: 👉Tesla-Aktionäre würden bei einem Merger rund 55 % der Gewinne einbringen, aber nur 40 % der Aktien des fusionierten Unternehmens halten, weil SpaceX mit einem deutlich höheren Multiple bewertet wird als Tesla. „Es wird nie passieren. Warum sollten sich Tesla-Aktionäre verwässern lassen?“, fragt Black.
Musk hat jedoch einen strukturellen Vorteil: seine Fangemeinde. Retail-Anleger halten rund 50 % der frei handelbaren 👉Tesla-Aktien. Das ist doppelt so viel wie bei anderen großen Tech-Werten. Beim SpaceX-IPO plant Musk, bis zu 30 % der Aktien an Privatanleger zu vergeben; typische IPOs reservieren dafür nur 5 bis 10 %. SpaceX-Finanzchef Bret Johnsen betonte ausdrücklich, diese Gruppe werde „eine wichtigere Rolle spielen als bei jedem anderen Börsengang“. Diese Basis hat Musk bei Tesla konsistent unterstützt – sie könnte auch eine Fusion durchsetzen, selbst wenn institutionelle Aktionäre zweifeln.
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SpaceX kommt vermutlich im Juni an die Börse. Die Bewertung von bis zu 2 Billionen Dollar entspricht dem rund 160-Fachen des geschätzten EBITDA für 2026. Zum Vergleich: Tesla wird mit dem rund 100-Fachen bewertet, und selbst das gilt als ausgesprochen ambitioniert. Die Alternativen, die wir Dir jetzt vorstellen, hängen die Latte deutlich niedriger.
Wenn du SpaceX kaufst, kaufst Du unter anderem die Hoffnung auf orbitale KI-Rechenzentren. Wenn Du 👉Nvidia kaufst, kaufst Du den Engpass, durch den jede KI-Infrastruktur auf der Erde läuft. Mit einem Marktanteil von 80 bis 85 % bei Rechenzentrum-KI-Beschleunigern gibt es faktisch keinen ernstzunehmenden Wettbewerber. In seinem Quartal 2026 erzielte Nvidia 57 Milliarden Dollar Umsatz – eine Zahl, die jeden klassischen Maßstab für Chipunternehmen sprengt.
Der entscheidende Burggraben ist nicht die Hardware, sondern CUDA. Das ist 👉Nvidias Softwaresystem für Entwickler, seit 20 Jahren der De-facto-Standard für KI-Training. Wer darauf aufgebaut hat, wechselt nicht einfach zu 👉AMD. Das Risiko liegt ab 2027 in firmeneigenen ASIC-Chips der großen Hyperscaler – 👉Meta, OpenAI und 👉Amazon entwickeln gerade ihre eigenen Prozessoren, die Nvidia im Inferenzmarkt (dem laufenden KI-Betrieb, der wirtschaftlich wichtiger wird als das Training) Marktanteile kosten könnten.
Tesla lieferte im ersten Quartal 2026 genau 358.023 Fahrzeuge aus. 👉BYD verkaufte 2025 insgesamt 4,6 Millionen Elektro- und Hybridfahrzeuge und erzielte einen Rekordumsatz von 116 Milliarden Dollar – mehr als Tesla. Damit hält BYD rund 18 % des globalen EV-Markts.
Der Kostenvorteil ist strukturell: 👉BYD stellt seine Batterien selbst her, betreibt eigene Lithium-Minen und kontrolliert die gesamte Lieferkette vom Rohstoff bis zur Ladesäule. Die neue Blade Battery lädt in neun Minuten auf nahezu vollen Stand – eine Eigenentwicklung ohne direkten Peer. Das Risiko: 2025 sank der Gewinn erstmals seit 2021 um 19 %, Ergebnis des erbarmungslosen Preiskampfs auf dem chinesischen Heimatmarkt.
👉Rocket Lab hat in drei Jahren einen Kursanstieg von 1.600 % hingelegt. Das Unternehmen betreibt mit der Electron-Rakete den aktivsten Kleinraketenservice der Welt, aber das Spannendere ist das Space-Systems-Segment: Satellitenbusse, Laser-Kommunikation, Solarantriebe. Dieser Bereich macht bereits 67 % des Umsatzes aus, und das Auftragspolster liegt bei 1,85 Milliarden Dollar – fast drei Jahre Umsatzsicherheit. Ein 805-Millionen-Dollar-Vertrag mit der US Space Force stärkt zudem den Defense-Burggraben.
Der entscheidende Katalysator ist die Neutron-Rakete, die Ende 2026 auf den Markt kommen soll. Sie zielt auf das mittelgroße Nutzlastsegment, in dem SpaceX mit der Falcon 9 heute weitestgehend ein Monopol hält – mit eigenem Wiederverwendungskonzept. Gelingt Neutron, wäre 👉Rocket Lab der einzige glaubwürdige Ende-zu-Ende-Wettbewerber zu SpaceX: eigene Rakete, eigene Satelliten, eigener Betrieb.
Starlink braucht ein Terminal, das auf dem Dach steht. 👉AST SpaceMobile will normalen Smartphones über Satelliten echtes Breitband liefern – bis zu 120 Megabit pro Sekunde, ohne Spezialhardware. Das Modell ist B2B2C: AST kooperiert mit über 50 bestehenden Mobilfunkanbietern, darunter 👉Verizon, und lässt deren Kunden das Netz nutzen. Das adressierbare Marktvolumen sind geschätzte 3,5 Milliarden Menschen ohne zuverlässiges Mobilfunknetz.
Scotiabank warnt aber: Starlinks früher Start-Vorteil und die massive Satellitenflotte sind eine strukturelle Hürde, die 👉AST aufholen muss. Bis 2026 plant das Unternehmen kontinuierliche Abdeckung in den USA, Europa und Japan mit 45 bis 60 voll finanzierten Satelliten. Ob das reicht?
KI-Rechenzentren fressen Strom. xAIs Colossus-Datenzentrum zahlt allein 200 Millionen Dollar Stromkosten pro Jahr. 👉Brookfield Renewable betreibt ein diversifiziertes Portfolio aus Wasserkraft, Wind, Solar und Batteriespeichern in 30 Ländern und peilt 12 bis 15 % jährliche Gesamtrendite an. Langfristige Power-Purchase-Agreements, also regulierte Lieferverträge mit festem Abnahmepreis, schaffen stabile, vorhersehbare Cashflows.
Die eigentliche Ironie: Wenn Musks orbitale Rechenzentren scheitern, benötigen SpaceX und xAI terrestrische Alternativen – und werden 👉Brookfield als Stromanbieter brauchen. Wenn die Orbital-Pläne gelingen, braucht die gesamte restliche KI-Industrie mehr sauberen Strom als je zuvor. Brookfield gewinnt vermutlich sogar in beiden Szenarien.
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