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nach zwei schwachen Jahren hat sich der Bitcoin-Kurs im vergangenen Monat spürbar erholt. Das kostengünstige Produkt für den Zugang zur Kryptowährung wird ab dem 1. Januar 2027 teurer, wodurch sich der aktuelle Einstieg doppelt lohnen kann. Zudem bleibt das ETP nach derzeitigem Informationsstand auch nach dieser Gebührenerhöhung das kostengünstigste Produkt am Markt, was gerade bei einem langen Anlagehorizont besonders ins Gewicht fällt.

Was der Fonds ist und wie er aufgesetzt ist

Das Bitwise Core Bitcoin ETP mit der ISIN DE000A4AER62 bildet die Wertentwicklung von Bitcoin nach, gemessen am CME CF Bitcoin Reference Rate, einem breit anerkannten Referenzkurs für die Kryptowährung. Aufgelegt wurde das Produkt am 5. April 2024 in Deutschland und bildet seinen Index physisch ab, was heißt, dass die entsprechende Menge an echten Bitcoin im Cold Storage bei einem spezialisierten Verwahrer liegt. Außerdem ist das ETP thesaurierend.

Bei den Kosten liegt das Bitwise-ETP mit 0,05 Prozent pro Jahr als einziges Bitcoin-Produkt auf diesem niedrigen Niveau. Die Konkurrenz verlangt dagegen momentan zwischen 0,10 und 1,49 Prozent, wobei die beiden günstigsten Wettbewerbsangebote nur bis zum 30. September beziehungsweise 31. Dezember 2026 gelten. Anschließend werden die Konkurrenzprodukte nach heutigem Stand wieder deutlich steigen, so dass der günstigste Wettbewerber ab 2027 bei einem TER von 0,15 Prozent liegen wird. Doch auch die Kostenquote von Bitwise ist befristet und wird nach derzeitiger Information des Anbieters zum 1. Januar auf 0,14 Prozent steigen. Damit wäre das Bitwise-ETP jedoch auch 2027 weiterhin das günstigste Bitcoin-Produkt am Markt.

Wachstum trotz dichter Konkurrenz

Bemerkenswert ist auch die Entwicklung des Fondsvolumens. Das ETP wurde 2024 in einen europäischen Markt für Bitcoin-ETPs lanciert, der zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend etabliert war und einige Konkurrenzprodukte verwalten inzwischen mehr als eine Milliarde Euro. Trotzdem ist das Fondsvolumen des Bitwise Core Bitcoin ETP kontinuierlich gewachsen und liegt aktuell bei 180 Millionen Euro. Bemerkenswert daran ist vor allem, dass dieses Wachstum auch 2025 und im ersten Halbjahr 2026 nicht abriss, obwohl in diesem Zeitraum der Bitcoin-Kurs insgesamt deutlich nachgab.

Was es bedeutet, den Bitcoin-Kurs nachzubilden

Wer in dieses ETP investiert, setzt wirtschaftlich auf die Kursentwicklung von Bitcoin, ohne die Kryptowährung selbst verwahren zu müssen. Statt ein eigenes Krypto-Wallet einzurichten, private Schlüssel zu verwalten und ein Konto bei einer Kryptobörse zu eröffnen, kauft und verwahrt man Bitcoin-Exposure einfach über das gewohnte Wertpapierdepot, genau wie bei einer Aktie oder einem ETF. Die tatsächliche Verwahrung der Bitcoin übernimmt ein spezialisierter, institutioneller Verwahrer, was das Risiko eines gehackten persönlichen Wallets oder eines insolventen Krypto-Handelsplatzes entfällt. Weil das ETP mit einem Sachleistungsanspruch ausgestattet ist, Anleger also grundsätzlich das Recht auf Lieferung der tatsächlichen Bitcoin haben, genießt er in Deutschland dieselbe steuerliche Behandlung wie ein Direktinvestment und nach einer Haltefrist von mehr als einem Jahr sind Kursgewinne steuerfrei.

Warum der Bitcoin-Kurs zuletzt deutlich zulegte

Nach einem Minus von 18,6 Prozent im Jahr 2025 liegt der ETP-Kurs zum aktuellen Zeitpunkt in etwa auf dem Niveau zum Jahresstart 2026. In den vergangenen drei Monaten legte das ETP-Produkt hierbei wieder um über 35 Prozent zu. Auslöser war vor allem eine überraschende Ankündigung des US-Finanzministeriums Mitte August, seine Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen deutlich auszuweiten, was die Renditen am Anleihemarkt dämpfte, den US-Dollar schwächte und Kapital wieder in risikoreichere Anlagen wie Bitcoin lenkte. Verstärkt wurde die Bewegung durch institutionelle Zuflüsse von über 3 Milliarden US-Dollar in US-amerikanische Bitcoin-ETFs allein im August, was den stärksten Monatszufluss des laufenden Jahres bedeutete. Ob sich die Erholung fortsetzt, dürfte maßgeblich von der Zinsentscheidung der US-Notenbank im September sowie vom weiteren Verlauf der ETP-Zuflüsse abhängen.

Rendite und Risiko im Kontext

Auf Sicht von einem Jahr, dem längsten verfügbaren Betrachtungszeitraum, lag die Volatilität bei 40,7 Prozent pro Jahr, deutlich höher also als bei den meisten Aktien-ETFs. Der maximale Kursrückgang in diesem Zeitraum betrug etwa 50 Prozent, was zugleich der größte Rückgang seit Auflage des noch jungen ETP war. Anleger sollten sich dementsprechend bewusst machen, dass ein Verlust von über der Hälfte des eingesetzten Kapitals bereits real eingetreten ist. Gleichzeitig zeigt die jüngste Erholung, wie schnell sich das Bild bei Bitcoin auch wieder drehen kann.

Für wen sich das ETP eignet

Das Bitwise Core Bitcoin ETP eignet sich für Anleger, die gezielt und kosteneffizient an der Kursentwicklung von Bitcoin teilhaben möchten, ohne sich um Wallet, private Schlüssel oder eine separate Kryptobörse kümmern zu müssen, und die dabei Wert auf einen deutschen Emittentensitz legen. Wegen der hohen Schwankungsbreite und der Möglichkeit eines Kursrückgangs von über 50 Prozent des Bitcoinpreises eignen sich das ETP sowie generelle Investments in Kryptowerte ausschließlich für Anleger mit hoher Risikobereitschaft und einem langen Anlagehorizont, als kleine, spekulative Beimischung. Wer sich grundsätzlich für diesen Zugang zu Bitcoin interessiert, hat aktuell zudem noch bis Ende 2026 Zeit, von der auf 0,05 Prozent reduzierten Kostenquote zu profitieren.

*Marketing-Mitteilung. Investieren birgt das Risiko eines Kapitalverlusts. Es handelt sich hier um unverbindliche Werbeinformationen, die weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf darstellen. Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bitte lesen Sie den Prospekt des jeweiligen Produkts Basisinformationsblatt (KID), bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Beim Handel mit Derivaten, Fonds und ETFs können Transaktionskosten anfallen.

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