- Aktien zum Frühstück
- Posts
- Bitcoin für Normalos: Mit Profi-Brücke statt Nerd-Pfad
Bitcoin für Normalos: Mit Profi-Brücke statt Nerd-Pfad
Mit dem iShares Bitcoin ETP sicherst Du Dir einen Anteil an der festgeschriebenen Knappheit von 21 Millionen Münzen, ganz ohne Informatikstudium.

Werbung*
Guten Morgen ,
erinnerst Du Dich noch an die Zeit, als man Musik auf physischen Trägern kaufen musste, bevor Streaming alles verändert hat? Genau an einem solchen Wendepunkt stehen wir beim Thema Geld. Während das Internet den Austausch von Informationen revolutioniert hat, erleben wir gerade live, wie digitale Assets den Transfer von Werten („Flow of Value”) neu definieren. Wir sind längst über die Phase hinaus, in der Bitcoin nur ein Nischenthema für Technikbegeisterte war.
Heute ist die Kryptowährung eine ernstzunehmende Anlageklasse, die in den Portfolios von Profis angekommen ist. Doch der direkte Weg über unregulierte Krypto-Börsen gleicht oft noch immer einem Dschungelpfad ohne Karte: Er ist technisch komplex und voller Stolpersteine. Genau hier setzen moderne Finanzprodukte wie der 👉🏻 iShares Bitcoin ETP an. Schauen wir uns gemeinsam an, wie Du an diesem technologischen Wandel teilhaben kannst: reguliert, sicher verwahrt und ohne Informatikstudium. Schnall Dich an, wir tauchen tief in die Daten ein!
Krypto verstehen: Digital, Global, Dezentral
Bevor wir über den 👉🏻 iShares Bitcoin ETP sprechen, müssen zunächst einige Dinge geklärt werden. Was sind Kryptowährungen überhaupt? Kurz gesagt sind es digitale Währungen, die zunehmend von Investoren genutzt werden. Bitcoin ist dabei der unangefochtene Marktführer. Im Gegensatz zu traditionellem Geld, das Du physisch anfassen kannst, existiert Bitcoin ausschließlich digital. Es gibt drei wesentliche Merkmale, die Bitcoin von staatlichem Geld unterscheiden:
Der Bitcoin ist rein digital und wird nicht von Zentralbanken reguliert.
Er ist global, sodass Werte von Person zu Person überall auf der Welt transferiert werden können.
Er ist dezentral: Transaktionen werden auf einer sicheren Datenbank, der Blockchain, gespeichert und sind unveränderbar.
Diese technologische Basis ist faszinierend, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Der Preis von Bitcoin schwankt täglich und wird maßgeblich durch die Marktliquidität beeinflusst. Krypto-Assets unterliegen daher einer hohen Preisvolatilität und erheblichen Schwankungen. Doch das Interesse wächst rasant: Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,4 Billionen USD (Stand: 9.2.2026) macht Bitcoin mehr als die Hälfte des gesamten Krypto-Marktes aus.
Knappheit als Programm: Die 21-Millionen-Grenze
Warum ist Bitcoin für Investoren so spannend? Die Antwort liegt in der Geschichte des Geldes. Fiat-Währungen wie der Euro oder der Dollar können durch Zentralbanken theoretisch unbegrenzt vermehrt werden. Das führte in der Geschichte oft zu einem Kaufkraftverlust. Der Bitcoin ist das genaue Gegenteil. Er ist das erste Gut mit einer mathematisch fixierten Obergrenze: Es wird niemals mehr als 21 Millionen Bitcoins geben. Diese digitale Knappheit ist im Code verankert („Hard Cap”).
Hinzu kommt der „Halving“-Mechanismus, durch den sich die Neuemissionsrate alle vier Jahre halbiert. Stell Dir dazu eine Party vor, bei der die Getränke nicht nachgefüllt, sondern stündlich langsamer ausgeschenkt werden. Dadurch steigt potenziell der Wert der vorhandenen Getränke. Aufgrund dieser Eigenschaften betrachten Marktteilnehmer den Bitcoin als „Store of Value“ und als Alternative zu Gold. Gegenüber Gold und US-Staatsanleihen zeichnen den Bitcoin einige Vor- und Nachteile aus:
Sowohl der Bitcoin als auch Gold sind knapp, nicht beliebig vermehrbar und dienen als Wertspeicher außerhalb des klassischen Finanzsystems. In einer Welt, in der die Geldmenge (M2) historisch betrachtet tendenziell steigt, wirkt Bitcoin während seiner vergleichsweisen kurzen eigenen Geschichte zumindest potenziell als Gegenpol. Wer diese programmierte Knappheit in sein Portfolio aufnehmen möchte, kann dies effizient über den 👉🏻 iShares Bitcoin ETP tun. Dieses Produkt bildet die Preisentwicklung physisch besicherter Bitcoins ab.
David gegen Goliath: Das Aufholpotenzial im Markt
Ein Blick auf die nackten Zahlen zeigt, dass in bestimmten Szenarien weiteres Wachstum für den Bitcoin möglich wäre, das aber keineswegs garantiert ist. Während der globale Goldmarkt einen Wert von ca. 14 Bio. US-Dollar beträgt, ist der Bitcoin trotz seines kometenhaften Aufstiegs noch deutlich kleiner. Das bedeutet: Obwohl der Bitcoin in den letzten zehn Jahren um den Faktor 1.000 gewachsen ist, ist er im Vergleich zu Gold oder gar dem 115 Billionen US-Dollar großen Aktienmarkt bzw. dem 380 Billionen US-Dollar schweren Immobilienmarkt immer noch ein „kleiner Fisch”.
Dieses Verhältnis verdeutlicht die theoretische Möglichkeit des Bitcoins, weitere Marktanteile von „alten” Anlageformen abzunehmen. Die Adoptionskurve von Kryptowährungen verläuft dabei steiler als damals beim Internet oder Mobiltelefon. Immer mehr Unternehmen und Staaten prüfen den Einsatz digitaler Assets als Teil ihrer Finanzstrategie. Du kannst außerdem beobachten, dass institutionelle Gelder, beispielsweise von Pensionskassen oder Vermögensverwaltern, erst allmählich in diesen Sektor fließen.
Wenn Du trotz der Risiken früh an dieser Entwicklung teilhaben möchten, ist der 👉🏻 iShares Bitcoin ETP ein professionelles und reguliertes Vehikel.
Portfolio-Chemie: Diversifikation durch Unkorreliertheit
Jetzt wird es für die Strategen unter euch spannend. Viele Anleger fürchten die Volatilität von Bitcoin, denn die Kurse fahren mitunter Achterbahn. Aber: Volatilität ist der Preis für die Unkorreliertheit. Historische Daten zeigen, dass Bitcoin eine niedrige Korrelation zu traditionellen Aktienmärkten aufweist. Das macht ihn ähnlich wie Gold. Über einen Zeitraum von zehn Jahren lag diese Korrelation zum S&P 500 beispielsweise bei etwa 0,2.
In einem gut gemischten Portfolio bedeutet das: Wenn Aktien schlecht laufen, entwickelt sich Bitcoin oft positiv oder zumindest neutral – und umgekehrt. In den letzten sechs größeren Krisen hat sich der Bitcoin besser entwickelt als der US-Aktienmarkt. Diese Eigenschaft könnte Bitcoin zu einem starken Instrument für die Portfoliodiversifikation machen.
Analysen eines klassischen 60/40-Portfolios (60 Prozent Aktien, 40 Prozent Anleihen) zeigen Erstaunliches: Eine Beimischung von nur ein bis zwei Prozent Bitcoin hat in der Vergangenheit die risikoadjustierte Rendite (Sharpe-Ratio) deutlich von 0,45 auf bis zu 0,62 verbessert. Es ist also nicht nötig, „all-in“ zu gehen, um zu profitieren. Es ist wie beim Kochen: Eine kleine Prise eines intensiven Gewürzes kann das gesamte Gericht veredeln.
Mit dem 👉🏻 iShares Bitcoin ETP lässt sich eine solche prozentuale Gewichtung präzise steuern. Du könntest einen geringen Teil Deines Portfolios in Bitcoin investieren und durch regelmäßiges Rebalancing die Volatilität zu Deinem Vorteil nutzen, statt sie zu fürchten.
Sicherheit neu gedacht: Der digitale Fort Knox
Für Krypto-Neulinge sind Horror-Schlagzeilen über verlorene Festplatten oder gehackte Börsen der größte Albtraum. Beim direkten Kauf bist Du Deine eigene Bank. Du verwaltest „Private Keys”, also kryptografische Codes. Verlierst Du den Code, ist das Geld unwiderruflich weg. Punkt. Dieses operative Risiko schreckt viele Anleger ab.
In diesem Bereich bietet die Finanzindustrie mittlerweile Standards, die weit über das hinausgehen, was Privatpersonen leisten können. Der 👉🏻 iShares Bitcoin ETP löst dieses Problem durch eine Zusammenarbeit mit Coinbase, dem weltweit größten Krypto-Verwahrer. Die Vermögenswerte liegen nicht auf einem heißen Server, sondern wandern in sogenannte „Cold Storage“-Wallets. Das bedeutet: Die Schlüssel sind offline, physisch in Tresoren gesichert und geografisch verteilt.
Selbst im Falle einer Insolvenz des Verwalters sind die Bestände als Sondervermögen geschützt. Das Risiko von Hacking und Schlüsselverlust kann durch Profis reduziert werden.
Makro-Trends & Demografie: Der Wind im Rücken
Abschließend werfen wir noch einen Blick auf die größeren Zusammenhänge. Wir befinden uns mitten im größten Vermögenstransfer der Geschichte. Bis 2045 werden allein in den USA rund 84 Billionen US-Dollar an die jüngeren Generationen vererbt. Und diese Generationen – die Millennials und die Gen Z – ticken anders. Daten zeigen, dass sie viermal wahrscheinlicher Krypto-Assets besitzen als die Babyboomer-Generation.
Als „Digital Natives“ sehen sie ein digitales Asset als logischen Wertspeicher in einer digitalisierten Welt. Gleichzeitig korreliert der Bitcoin-Preis historisch positiv mit der globalen Geldmenge (M2). Wenn die Druckerpressen laufen, sucht Kapital nach knappen Gütern. Diese Kombination aus demografischem Wandel und makroökonomischer Absicherung gegen Geldentwertung könnten die Nachfrage nach Krypto-Assets positiv beeinflussen. Parallel dazu reift die Infrastruktur immer weiter aus. Was früher ein Experiment war, ist heute in der Hochfinanz angekommen. Wer sein Portfolio zukunftssicher aufstellen möchte, kommt an einer Auseinandersetzung mit diesen Trends nicht vorbei.
Der 👉🏻 iShares Bitcoin ETP kann einen Zugang zu Bitcoin im regulierten Rahmen bieten. Ob und in welchem Umfang eine Beimischung sinnvoll ist, hängt von Deiner individuellen Risikobereitschaft und Situation ab.
📊 Die Fakten: Daten im Überblick
Hier findest Du die Fakten des 👉🏻 iShares Bitcoin ETP nochmal auf einen Blick:
Produktname: iShares Bitcoin ETP
ISIN: XS2940466316
WKN: A4A59K
Fondsdomizil: Schweiz
Auflagedatum: 18.03.2025
Laufende Gebühren: 0,15 %
Fondsvolumen (Stand: 04.02.26): 707 Mio. US-Dollar
🚩 Risiken, die Du beachten solltest
iShares hält für den ETP einen Risikoindikator bereit. Der Gesamtrisikoindikator hilft Anlegern, das mit diesem Produkt verbundene Risiko im Vergleich zu anderen Produkten einzuschätzen. Der Indikator zeigt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Anleger bei diesem Produkt Geld verlieren, weil sich die Märkte in einer bestimmten Weise entwickeln oder iShares nicht in der Lage ist die Auszahlung zu leisten.
iShares stuft dieses Produkt auf einer Skala von 1 bis 7 in die Risikoklasse 6 ein, wobei 6 der zweithöchsten Risikoklasse entspricht. Das Risiko potenzieller Verluste aus der künftigen Wertentwicklung wird als hoch eingestuft. Ungünstige Marktbedingungen könnten den Wert der Anlage beeinträchtigen.
Der Wertpapierprospekt und weitere Informationen sind abrufbar über diese Website. Im Prospekt führt iShares die nachstehenden Risiken auf:
1. Risiken des Basiswerts (Bitcoin)
Extreme Volatilität: Der Bitcoin-Kurs unterliegt massiven Schwankungen (historisch ca. 65 % p.a.). Politische Entwicklungen (z. B. Entscheidungen der US-Regierung) und Spekulationsblasen können den Wert drastisch mindern.
Technologie: Es bestehen Risiken durch Software-Fehler, 51%-Attacken auf das Netzwerk, „Hard Forks“ (Abspaltungen der Blockchain) oder zukünftige Bedrohungen durch Quantencomputer.
Verlustrisiko: Da Bitcoin Inhaberinstrumente sind, führt der Verlust, Diebstahl oder die Zerstörung der privaten Schlüssel (Private Keys) bei der Verwahrstelle unwiederbringlich zum Verlust der Vermögenswerte.
2. Produktspezifische Risiken
Kein Direktinvestment: Anleger erwerben kein direktes Eigentum an Bitcoin. Die Wertentwicklung der Papiere wird durch laufende Gebühren (Total Expense Ratio) gemindert und entspricht nicht exakt der Bitcoin-Performance.
Vorzeitige Kündigung: Der Emittent kann die Wertpapiere jederzeit kündigen (Issuer Call). In diesem Fall – oder bei regulatorischen Änderungen – erhalten Anleger möglicherweise einen Rückzahlungsbetrag, der unter ihrem Investment liegt.
Handelsrisiken: Es gibt keine Garantie für einen aktiven Sekundärmarkt. Der Handel kann ausgesetzt werden (Suspension/Delisting), sodass Anleger ihre Papiere temporär nicht verkaufen können.
3. Emittenten- und Gegenparteirisiken
Zweckgesellschaft (SPV): Der Emittent ist eine reine Zweckgesellschaft ohne sonstiges operatives Geschäft.
Abhängigkeit von Dienstleistern: Das Produkt hängt von der Solvenz und Sicherheit externer Dienstleister ab (Verwahrstelle/Custodian, Prime Execution Agent). Werden deren Systeme gehackt oder werden sie insolvent, sind die Assets gefährdet.
Begrenzte Rückgriffsmöglichkeiten: Ansprüche der Anleger sind strikt auf das gesicherte Vermögen (die hinterlegten Bitcoin) beschränkt. Reicht dieses Vermögen nach einem Diebstahl oder einer Insolvenz nicht aus, um alle Forderungen zu bedienen, haben Anleger keinen Zugriff auf andere Vermögenswerte des Emittenten.
4. Rechtliche Risiken
Regulierung: Der rechtliche Status von Krypto-Assets ist weltweit unsicher. Neue Gesetze oder Verbote könnten den Handel einschränken oder den Wert der Anlage massiv negativ beeinflussen.
Über iShares/Blackrock
iShares by BlackRock definiert als weltweit führender Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs) die Art und Weise, wie private und institutionelle Investoren Zugang zu den Kapitalmärkten erhalten. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung verbinden wir die Sicherheit und Professionalität der traditionellen Finanzwelt nahtlos mit der Dynamik innovativer Anlageklassen – von Aktien und Anleihen bis hin zu Krypto-Assets.
Als Teil von BlackRock, dem weltweit größten Vermögensverwalter mit einem Gesamtvermögen von über 14 Billionen US-Dollar, bietet iShares Investoren unvergleichliche Skalierbarkeit und Marktkompetenz. Allein im Bereich digitaler Assets verwalten wir mittlerweile ein Vermögen von rund 78 Milliarden US-Dollar und genießen das Vertrauen von Millionen Anlegern weltweit, die auf unsere Infrastruktur setzen (Stand: Anfang 2026).
*Marketing-Mitteilung. Investieren birgt das Risiko eines Kapitalverlusts. Es handelt sich hier um unverbindliche Werbeinformationen, die weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf darstellen. Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bitte lesen Sie den Prospekt des jeweiligen Fonds und das Basisinformationsblatt (KID), bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Beim Handel mit ETFs können Transaktionskosten anfallen.
Erstellung und Verbreitung: Dieser Beitrag wurde von einem Redakteur der Finanzen.net GmbH, Gartenstraße 67, 76135 Karlsruhe, erstellt. Wir, die Finanzen.net Zero GmbH, haben diesen Beitrag unverändert in diesem Mailing übernommen. Die Finanzen.net GmbH hat uns zugesichert, dass dieser Beitrag mit größter Sorgfalt erstellt und zuvor keinem anderen Empfängerkreis zugänglich gemacht worden ist.
Interessen und Interessenkonflikte: Der erstellende Redakteur hält Eigenpositionen an den besprochenen Finanzinstrumenten.
Die Finanzen.net ZERO GmbH profitiert wirtschaftlich davon, wenn Empfänger dieses Mailings die besprochenen Finanzinstrumente über unsere Brokerfunktion handeln.
Disclaimer: Wir, die Finanzen.net ZERO GmbH, übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in diesem Beitrag enthaltenen Informationen. Dieser Beitrag stellt weder ein Angebot, eine Aufforderung zum Erwerb oder Verkauf eines Finanzinstruments, noch eine Empfehlung oder Anlageberatung dar. Eine Anlageentscheidung sollte keinesfalls ausschließlich auf die Informationen in diesem Beitrag gestützt werden. Geldanlagen in Finanzinstrumente sollten immer unter langfristigen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der persönlichen Kenntnisse, Erfahrungen, finanziellen Verhältnisse und Anlageziele getätigt werden. Anleger sollten bedenken, dass sie bei der Investition in Finanzinstrumente Verluste bis zum Totalverlust des investierten Kapitals (bei einigen Finanzinstrumenten sogar über das eingesetzte Kapital hinaus) erleiden können. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.




